Film und Fernsehen Backstage – Tour in Köln

Anreise Das Flusskreuzfahrtschiff liegt fest verteut am Kölner Rheinsteiger. Auf geht es in Richtung Kölner Hauptbahnhof. Ich durchquere den quirrligen Bahnhof auf dem Weg zur U – Bahn “5 – Am Butzweilerhof”. Die Bahnsteig ist über Rolltreppen, Treppen und Aufzüge zu erreichen. Die U – …

Von der Kreuzfahrt zum Reiseblog für barrierefreie Landausflüge

Mit meiner Initiative „Ahoi und Moin Moin – Barrierefrei auf Kreuzfahrt“ und dem dazugehörigen Reiseblog setze ich mich für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigung ein. Seit mehr als neun Jahren plane ich weltweit wunderschöne Kreuzfahrten und die dazugehörigen barrierefreien Landausflüge. Wie mit einer Kreuzfahrt im östlichen Mittelmeer alles begann, erfährst du im nachfolgenden Bericht.

Ein Samstag Morgen im März 2011, nach einem langen Winter, der erste halbwegs sonnige Morgen.
Mitten in der Kölner Innenstadt sitze ich zusammen mit meinem Travelbuddy in einem der zahlreichen Reisebüros der Stadt und lasse mich beraten. „Die schönste Zeit des Jahres“ will gut geplant sein.
Nach zwei Stunden schaue ich auf die Uhr und denke „die passende Reise ist noch nicht dabei“. Die Reiseberaterin ist frohen Mutes und meint „wir finden noch etwas“ und streifen den Reisetyp „Kreuzfahrt“. Sie stellt verschiedene Reedereien, Schiffe und Destinationen vor. Mich begeistert auf Anhieb eine Kreuzfahrt im östliche Mittelmeer, denn ich lese zur Zeit ein Buch über griechische Mythologie. Eine halbe Stunde später buchen mein Travelbuddy und ich „11 Tage Kreuzfahrt im östlichen Mittelmeer inkl. Flug und Transfer“ für einen warmen sonnigen Zeitraum ab Ende Juni. 

Meine erste Kreuzfahrt – ein Gefühl zwischen Titanic, Traumschiff und modernem Cluburlaub

Ich mache mir viele Sorgen „mit Handicap auf Kreuzfahrt?“„Welche Landausflüge kann ich problemlos absolvieren?”, „Welche Hilfestellungen an Land, in den einzelnen Destination sind zu organisieren?” „Bekomme ich auch mit Nahrungsmittelunverträglichkeit etwas an Bord zu Essen?” , denn ich möchte gerne gut vorbereitet sein. Genau in dem Moment werde ich während meiner Internetrecherche auf die „barrierefrei Abteilung” der Reederei aufmerksam. Ich nehme den Telefonhörer in die Hand und wähle die angegebene Telefonnummer. Ich bin richtig aufgeregt. Nach fünf Mal klingeln meldet sich eine Frauenstimme und fragt „…,wie kann ich Ihnen helfen?“. Mein Anliegen bringe ich schnell auf den Punkt und werde nach meiner Buchungsnummer gefragt und einem Identitätsnachweis gefragt. Gesagt – getan. Für den Ausflug „ Athens Höhepunkte“ benötige ich an der Akropolis ein Hilfestellung, um vom Eingang zu den alten Steinen oben auf dem Berg zu gelangen. Vor dem Telefonat hatte ich bereits im Internet intensiv recherchiert und einen Aufzug an der Akropolis gefunden. Diese Erkenntnis teile ich der Dame am Telefon mit und bitte um Reservierung für den Tag. Sie teilt mir mit ich solle in den nächsten Tagen auf eine Bestätigung warten und mich am Ausflugstag an der Pier an die Shore Operations Manager bzw. die Reiseleitung am Bus wenden, diese wären informiert. Ich bedanke mich bei Ihr ganz herzlichen und denke „ puh, hoffentlich geht dass mal gut“. Wenige Tage später erreicht mein Travelbuddy die Bestätigung über die Hilfestellung und meine Vorfreude stieg.

Die Zeit der Abreise rückt immer näher – umso aufgeregter werde ich 

Flughafen Köln/Bonn morgens um circa 5 Uhr. Die vergangene Nacht kaum Schlaf gefunden, so aufgeregt bin ich. Gehe im Kopf nochmal alles durch – habe ich auch alles eingepackt: Medikamente, Atteste, Reieseunterlagen, Reisekissen, meine Ausflugstasche und vieles mehr. 
Am Check-in Schalter gibt es kein zurück mehr!
Die Koffer werden wir in Antalya wieder sehen – hoffentlich. Im Wartebereich zum Flugzeug sehe ich einige Reisende mit Aufklebern und Banderolen des Reederei. Na dann bin ich hier wohl ganz richtig. Mein Travelbuddy und ich verspüren Erleichterung und lassen uns in die Sessel sinken.  Die Sonne geht eine halbe Stunde später auf  und das Boarding beginnt. Wir sehen uns in Antalya.

Der Flug und die Abholung der Koffer verlaufen problemlos. Am Ausgang werden wir von freundlich lächelnden Mitarbeitern der Reederei herzlich empfangen und zu den bereitstehen klimatisierten Transferbussen gelotst. Vom Flughafen zum Schiff dauert es noch eine gute halbe Stunde. Im Bus sind ausschließlich Mitreisende, die genau wie wir „mit Transfer zum Schiff gebucht“ haben.

In der Nähe des Hafengebiets geht ein Raunen durch den Bus, die ersten Mitreisenden erkennen das Schiff bereits von weitem.. .
Da liegt Sie groß, majestätisch, ganz anderes als die Titanic oder das Traumschiff fest vertäut an der Pier – mein Neues Zuhause für die kommenden 11 Tage – AIDAdiva.

Erste bleibende Eindrücke 

Voller Neugierde steigen wir aus dem klimatisierten Bus ins Freie vor das in der Sonne schimmernde weiße Hafenterminal. Jeder Gast wird von den SchiffsCrew freundlich mit gekühltem Eistee im Becher begrüßt und zum Check-in geleitet  (ähnliches Prozedere wie am Flughafen). Wir werden dazu aufgefordert unsere Reiseunterlagen und unsere Ausweisdokumente vorzulegen. Über das Computersystem werden wir registrieren und erhalten unsere Bordkarte. Die Bordkarte ist Identitätsausweis und zugleich Zahlungsmittel an Bord – bloß nicht verlieren heißt es! 
Mit der Bordkarte und der Bordzeitung  in der Hand wird uns der Weg zum Schiff gewiesen. Aber Halt – ein charmant dreinblickender Fotograf wies uns an, uns hinter einem Steuerrad aufzustellen mit dem Rücken zum Schiff und fotografierte uns in Windeseile. Wie ich später herausfand war dies das Einschiffungsfoto  – als Erinnerung kaufe ich bei jeder Reise dieses Foto. 

Mein Puls rast, nur noch weniger Meter und wir konnten nach vorzeigen der Bordkarte und dem Hände desinfizieren beim Security Officer vorab, an Bord.
Wir gehen zum ersten Mal die Gangway hinauf, dort begrüßt uns ein weiterer Mitarbeiter und scannt unsere Bordkarte ein. Mit dem Scan weiß die Bord EDV nun das wir „an Bord sind“. 

Angekommen an Bord des Kreuzfahrtschiffes

Wir schlendern zu den Aufzügen. Direkt werden wir von anderen Mitreisenden willkommen geheißen und bekommen den Spitznamen „Erstfahrer“, weil es unsere erste Kreuzfahrt ist.
Auf dem Deck unserer gebuchten Kabine steigen wir aus dem Fahrstuhl – na wo liegt die Kabine? Backbord oder Steuerbord? 
Die Kabine ist groß, sehr geräumig und verfügt über einen eigenen privaten Balkon. Schick und elegant… ganz anders als Titanic oder Traumschiff – modern und farbenfroh eingerichtet. Auf dem Bett liegend finde ich bereits Kabinenpost und lese Sie aufmerksam durch. 
Im Badezimmer der Kabine mache ich mich frisch und ziehe mich sommerlich luftig an. Bis zum Abendessen sind wir damit beschäftigt dass Schiff zu erkunden. Um 22 Uhr heißt es Leinen los und AIDAdiva verlässt den Hafen von Antalya. Eine aufregende 11 tägige Kreuzfahrt liegt vor meinem Travelbuddy und mir.

Auf Kreuzfahrt gelesen – meine „Unterwegs” – Bücher

Lass dich inspirieren

Gerne lese ich an Deck ein gutes Buch oder lausche einer Lesung eines Schifflektors. Eine Auswahl meiner „Unterwegs“ – Literatur findet ihr hier. 
Eine kühle Abkühlung bietet einer der Pools an Oberdeck oder in der Wellnessoase.

Reiselektüre - ICH DREH MICH UM DICH von Simone Sabel

*Jetzt Neu! - Reisetagebücher - *

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Buch-Tipp „Mit leisen Flügeln“ von Drea Summer

Im Urlaub gelesen…

„Mit leisen Flügeln“ von Drea Summer

Rezension

Werbung und Rezension. Dieser Artikel enthält Werbung für das Buch „ Mit leisen Flügeln“ von Drea Summer. Vielen Dank an dieser Stelle an Drea Summer, die mir ihr Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat. Aus eigener Erfahrung berichte ich euch über das Buch. Viel Spaß beim Lesen.

Für den Urlaub, insbesondere, für die Seetage bin ich immer auf der Suche nach neuen spannenden Büchern.

Bücher gehören für mich, ob in guter alter Papierform oder digital als IBook oder PDF, für einen rund um gelungenen Reise einfach dazu. Je nach Länge meiner Reisen habe ich bis zu sechs Bücher dabei.

Vor wenigen Wochen wurde ich via Social Media auf das Buch „Mit leisen Flügeln“ von Drea Summer aufmerksam. Die niedergeschriebenen Zeilen der Autorin machten mich schon ganz neugierig und da dachte ich bei mir: „hört sich spannend an – und in Spanien – super Buchidee!“.

So kam es dazu, dass ich das Buch auf meiner letzten Reisen lass.

Das  Cover des Buches „Mit leisen Flügeln“ zeigt mehrere miteinander verbundene Seile/Taue mit verschieden großen Schmetterlingen welche die Enden diesen bewachen. Dies spielt sich am Strand ab, denn die Ausläufer von Meereswellen sind zu sehen. Die Farbe Lila überwiegend im Cover. Der Titel und der Name der Autorin ist in weiß gehalten.

Zum Inhalt des Buches

Die Handlung des Buches wird in der dritten Person erzählt. Wer einen spannenden Krimi bzw. Triller sucht – ist hier genau richtig aufgehoben. Es geht um Tyler, einen jungen Mann, welcher nach dem Tod seines Vaters in seine alte Heimat, dem andalusischen Fischerdorf Adra, zurückkehren muss. Alle Formalitäten muss er nun regeln und wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Mal schön mal – weniger schön. So trägt es sich zu, dass in der Zeit seines kurzen Aufenthalts immer wieder Menschen aus dem Dorf plötzlich verschwinden. Tags drauf von der Dorfgemeinschaft tot aufgefunden werden. Es beginnt ein Rätsel raten wer der oder die Mörder/in ist??

Mein Eindruck von „Mit leisen Flügeln“

Ein spannendes Erstlingswerk der Autorin Drea Summer. Die Irringen und Wirringen einer spanischen Dorfgemeinschaft so Detailnah dargestellt – als säße man persönlich direkt inmitten des andalusischen Treibens. Einmal hinter die Fassade geschaut, wo Machtspiele aus Jugendtagen tiefe Wunden hinterlassen haben.

Vielen Dank an Drea Summer für dieses fantastische Buch. Mit freundlicher Genehmigung von Drea Summer.

Viel Spaß beim Lesen!

Über die Autorin

Drea Summer, geb. 2.9.1978 in Graz (Österreich). Das Schreiben lag mir schon immer im Blut, allerdings musste ich zuerst mein Genre finden, in dem ich mich auch wohlfühle. Mit meinem Lieblingsmenschen lebe ich auf Gran Canaria seit Dezember 2016. Und ehrlich, ich habe keinen Tag davon bereut, diese Entscheidung getroffen zu haben.

Fünf Fragen an Autorin Drea Summer

Lieblingsort zum Schreiben:
Nachdem ich hier auf Gran Canaria lebe, habe ich mir im Schlafzimmer einen kleinen Tisch mit einen Sessel gestellt. Von diesem Raum aus liegt mir Gran Canaria zu Füßen und ich kann während ich über bestimmte Handlungen nachdenke auf das blaue Meer sehen. Zum Plotten für neue Bücher setze ich mich mit Papier und Kugelschreiber (wie altmodisch*lach) an den Strand und lasse die Wellen über meine Zehen gleiten.

Der optimale Soundtrack zum Buch:
Optimal wäre ein Meeresrauschen, wo das Wasser auf Klippen trifft mit einer klassischen Musik im Hintergrund.

Welche Figur ist dir besonders ans Herz gewachsen und warum?
Das kann ich klar beantworten. Tyler ist mir besonders ans Herz gewachsen. Durch diese Story, die er erlebt hat ist ihm nun klar geworden, dass man auch verzeihen muss. Ich finde, er ist ein Stück weit erwachsener geworden. Und vor allem die ganze Geschichte kennen muss, bevor man über jemanden urteilt. Ich gebe zu, er hatte es nicht einfach. Aber wer hat den schon ein einfaches Leben?

Was ist dein innerer Antrieb, Kriminalromane zu schreiben?
Das werde ich sehr oft von meinen Lesern gefragt. Besonders, wie ich auf solche Ideen komme. Ich habe vor einigen Jahren probiert Liebesromane zu schreiben. Das empfand ich aber als langweilig. Und durch einen Tipp von einem Bekannten passierte in dem Roman ein Mord. Tja, und so hat eines zum anderen geführt. Ich habe Spaß daran, einen Mord zu konstruieren, das Opfer auszusuchen und vor allem, mit jeder Story den Leser mit einer gewissen Botschaft zu hinterlassen.

Wer das Buch liest, fühlt sich nach der letzten Seite …?
Nachdenklich. Und schaut bei Menschen zweimal hin, bevor er über sie urteilt. Das sollte die Botschaft aus diesem Buch sein, dass nichts so ist, wie es scheint.

Kreuzfahrtausflug: Mayastätte Lamanai an der New-River-Lagune

Ahoi und Moin Moin

Mayastätte Lamanai an der New-River-Lagune

Ab in die Karibik mit AIDAluna

50% Barrierefreier Ausflug

Es verschlug mich mit dem Kreuzfahrtschiff AIDAluna von AIDA Cruises nach Belize. Belize ist mancherort als Britisch-Honduras bekannt.

Das Schiff lag vor Belize City auf Reede. Um das Festland zu erreichen stieg ich in ein Tender Boot um.

Zwei Schiffe auf Reede - Norwegian Dawn und Carnival Dream
Zwei Schiffe auf Reede – Norwegian Dawn und Carnival Dream

Die Fahrt dauerte mit dem einheimischen Tender Boot rund eine Stunde. Das Tender Boot legte am Kai des Fort Street Tourism Village an. Ich stieg aus, machte einen kurzen Spaziergang vorbei an unzähligen Souvenir Shops zum Bus Terminal. Gesagt, getan.

Am Bus Terminal fand ich den Bus der mich zu den Maya – Stätten nach Lamanai.
Lamanai heißt soviel wie  „untergegangenes Krokodil“. Der Name wird zurückgeführt auf die am Fluss lebenden Krokodile. Am klimatisierten Bus rauschte die abwechslungsreiche Landschaft nur so vorbei und nach eine Stunde bin ich in Ayinha angekommen.

Ayinha

In Ayinha wartete bereits ein  landestypisches Mittagessen mit Reis und Bohnen sowie Jerk Chicken und vielen weiteren Speisen auf mich.

Gestärkt vom Mittagessen ging es zum Anleger des Ausflugsbootes. auf dem Ausflugsboot fanden ca. 20 Personen platz.

Es folgte ein Bootstransfers von Ayinha durch Harry Jones Creek und durch New River Lagoon mit Regenwald.

auf dem New River unterwegs - Blick auf die Fauna am Ufer
auf dem New River unterwegs – Blick auf die Fauna am Ufer

Zwischenzeitlich stoppten wir an mehreren interessanten Stellen um uns die Flora und Fauna des Creeks und des Flusses anzusehen.

Mangroven
Mangroven

Nach einer dreiviertelstündigen Fahrt kamen wir am Eingang des Maya Stätte Lamanai an.

Lamanai – die Maya Stätte inmitten des Urwaldes von Belize

Ein prachtvoller Urwald eröffnete sich direkt hinter dem Kai. Dem lokalen Reiseleiter folgend besuchte ich zuerst die Pyramide “Temple of the Jaguar”.

Vor zwei Jahren hatte ich die Möglichkeit die Pyramiden zu besteigen und den Urwald von oben zu sehen.

Auf der Pyramide - Ausblick auf den Fluss New River und den Regenwald
Auf der Pyramide – Ausblick auf den Fluss New River und den Regenwald

Ich wurde mit einem atemberaubenden Blick und einer toller Fernsicht über das gesamte Gelände belohnt. Aus der Ferne sah ich herannahende schwere Regenwolken die immer näher kamen. Mit einsetzendem Regen wurden die alten Steine der Pyramide etwas glitschig. Der Abstieg war aber kein Problem.

Fauna des Regenwalds
Fauna des Regenwalds
Lamanai - Wandrelief
Lamanai – Wandrelief

Wieder unten angekommen zeigte uns der Reiseleiter eine Tarantel, die dort vor der Pyramide auf der Wiese in einem Erdloch lebte.

Von dort aus ging es nun in den Regenwald. Immer tiefer und tiefer – gleichzeitig wurde der Regen immer stärker. An eine Regenjacke oder Regenponcho hatten wir alle nicht gedacht – ich hatte zum Glück einen Regenschirm dabei. Das lautstarke tierische Dschungelleben verstummt mit einem Mal. Die Brüllaffen gaben keinen Ton mehr von sich, die Vögel hörten auf zu zwitschern. Nur der Regenschauer wurde unaufhaltsam um jede Minute stärker.

An einer Gabelung auf unserem Weg durch den Dschungel stand einer Art Grillhütte. Dort stellten wir uns erst einmal unter und warteten eine Weile bis der Regen weniger wurde und machten uns auf eine weitere Pyramide zu besichtigen. Diese war noch beeindruckender als die Erste am Ufer des New River Flusses.

Durch den Regen war es sehr still geworden. Auf dem Kieselstein der passt durch die komplette Anlage führte hörte ich nur meine eigene Schritte oder die des Vordermanns.

Außerdem besuchte ich das angeschlossene Museum und eine Zuckermühle.

Auf dem Weg zurück zum Bootsanleger erwachte der Dschungel ganz langsam und ich bekam eine Vorstellung davon wie es im Regenwald zugehen konnte mit all’ seinen unterschiedlichen Tierlauten.

Ein aufregender Landausflug ging zu Ende.

Mit dem Ausflugsboot ging es zurück durch die New River Lagoon und den Harry Jones Creek nach Ayinha.

Fauna am Ufer
Fauna am Ufer

Von dort brachte mich der Bus, wie bereits am Morgen zurück zum Fort Street Tourism Village. Ich erreichte mit etwas Glück noch das letzte Tenderboot zur AIDAluna.


Ein sehr interessantes Video:

Bélize, Histoire et Nature (Bélize, Gesichte und Natur) – Die Maya-Stätten von Altun Ha und Lamanai und das Crooked Tree Wildlife Schutzgebiet  von Guy Gauthier auf Vimeo


Für den Ausflug empfehle ich:

  • Stabile Schuhe
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutz
  • Insektenspray
  • Kamera
  • wenn Sie Vögel mögen, sind Ferngläser ein Muss

Der Ausflug ist unter AyinHa Adventures  – einem lokalen Anbieter – buchbar
Lamanai Safari

Valentinstag auf dem Kreuzfahrtschiff

Der Valentinstag fiel glücklicherweise auf einen Seetag an Bord. Kein Stress – keine Hektik, um auf Landausflug zu gehen.
In den Tag startete ich mit einem köstlichen Gourmet-Frühstück im Buffalo Steak House. Der Wellengang in der Karibik ist zu dieser Jahreszeit ganz sachte. Mit einem duftenden grünen Tee in der Hand und dem Blick aufs Meer ist die Welt wunderbar in Ordnung, morgens um 08:30 Uhr. 

Pfannkuchen mit Puderzucker noch dazu süßer Ananas und Wassermelone sind für mich ein Highlight zum Frühstück. Ein Obstteller mit vielen Vitaminen darf auch nicht fehlen. Wer es ehr herzhaft mag, dem werden Rührei, Spiegelei aber auch kleine Rindersteaks gereicht. Genauso wie verschiedene Brotsorten, Aufstriche oder Fischvariationen. 

Pfannkuchen mit Obst zum Frühstück
Blumenstrauß

Gestärkt, nach diesem reichhaltigen Frühstück, führt mich der Weg zurück auf die Kabine. Am Fenster steht auf dem kleinen Tisch ein wunderschöner Blumenstrauß. Ich freue mich sehr über die Überraschung. Damit habe ich absolut nicht gerechnet. Der Blumenstrauß ist ein Kunstwerk der Floristin aus dem Blütenmeer.

Als ich das nächste Mal auf die Uhr schaue, ist es Zeit für mich den Spa Bereich “Body & Soul Spa” aufzusuchen. Bis zur Massage entspannte ich mit einem guten Buch, einer Tasse Sonne Asien Tee in der Wellness – Oase. So verbringe den restlichen Nachmittag zwischen Dampfbad, Hängematte, Whirlpool und Entspannungsliege.

Am Valentinstag darf ein besonderes Abendmenü nicht fehlen. Bereits während der Reisevorbereitungen reservierte ich im Buffalo Steak House einen Tisch. Als ich im Restaurant eintreffe geht die Sonne gerade unter. Der Chefkoch serviert an diesem besonderen Abend ein fein-mundendes drei Gänge Menü. Ich blicke in die Gesichter der anderen Gäste und sie strahlen vor Begeisterung.

Am Ende des Valentinstages bin ich von Kopf bis Fuß ganz entspannt und freute mich auf neue Abenteuer am folgenden Landtag.

Kreuzfahrtausflug: Hafen Colon – zwischen Karibik und Pazifik

50% Barrierefreier Ausflug

Oh, wie schön ist Panama – Panama City & Miraflores Schleusen

Nachdem ich abends mit dem Schiff den Hafen von Cartagena verließ, ein paar Stunden schlief, wachte ich am nächsten Morgen an der Einfahrt zum Panama – Kanal wieder auf. Mein heutiger Hafen hieß Colon, benannt nach wie könnte es anders sein Christobal Colon  – Christopher Kolumbus. Der Hafen von Colon verfügt über zwei Kreuzfahrtschiff – Liegeplätze. Wobei am hinteren dem zweiten Liegeplatz sogenannte Sign – Buchstaben/Letter in bunten Buchstaben Colon steht. Die Buchstaben sind mit dem Kreuzfahrtschiff im Hintergrund ein sehr beliebtes Fotomotiv.

kunterbunte Buchstaben im Hafen von Colon
kunterbunte Buchstaben im Hafen von Colon

Im Verlauf meiner Panama – Tour komme ich an zwei weiteren Sign Letter vorbei, dazu komme ich später.

Für Besucher von Colon, die bereits alle wichtigen Sehenswürdigkeiten von Panama entdeckt haben, empfehle ich die Duty – Free – Zone. Die Duty – Free – Zone ist die zweitgrößte der Welt.

Da ich nicht zum Shoppen nach Panama gereist bin, stehen die Miraflores Schleusen und die Altstadt von Panama City auf meinem heutigen Programm.

Die Einfahrt in den Hafen von Colon gestaltete sich etwas schwierig, da das Gebiet rundum als Schiffsfriedhof für große und kleine Schiffe genutzt wird. Im Wasser liegen somit viele Wracks und es gilt vorsichtig zu navigieren.

Zwischen Karibik und Pazifik

Nach dem Frühstück machte ich mich auf in Richtung Panama City  – in Richtung Pazifik.

Erst einmal ging es durch den morgendlichen Stau/Rushhour von Colon in Richtung Autobahn. Die Autobahn verbindet den Osten und Westen des Landes. Viele Lkws mit unzähligen Containern kamen mir, im Reisebus sitzend, entgegen oder fuhren in Richtung Panama City. Begrenzt wurde die Autobahn von vielen Bäumen und Sträuchern des Regenwaldes.

Nach ungefähr einer Stunde sah ich aus dem Fenster des Busses bereits die ersten Hochhäuser am Horizont aufragen. “Bald bin ich da”, dachte ich. “Mal sehen wie der Pazifik aussieht….” Fragen über Fragen.

Panama City

Der erste Stop in Panama City war die Altstadt.

Die Altstadt, genauer gesagt “Casco Viejo” ist UNESCO Weltkulturerbe.

Die Stadt besuchte ich inmitten der Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag und in der Vorweihnachtszeit. Die Weihnachtsdekoration war mancherorts wie an den großen Plätzen bereits aufgebaut. Die Häuser waren nicht nur weihnachtlich sondern auch mit vielen Nationalflaggen dekoriert. Wenn ihr noch etwas mehr Zeit habt, dann besucht das Hard Rock Cafe. Ein T-Shirt ist immer ein schönes Souvenir. In der Altstadt entdeckte ich auch wunderschöne Street Art wie diese:

Adry Balbo Gallerey
Adry Balbo Gallerey

Fuerte Amador Resort & Marina

Nach meinem ausführlichen Altstadt Besuch ging es in Richtung Fuerte Amador Resort & Marina zu einer Erfrischungspause. Vorbei am bunten Bio Museum erbaut vom weltberühmten Architekten Frank Gehry. Im Museum geht es vom die Flora und Fauna Lateinamerikas und den Tropen. Fuerte Amador ist sozusagen ein kleiner Yachthafen mit kleinen Souvenir Geschäften, einer Eisdiele und mehreren Restaurants. Von der Marina hatte ich eine gute Sicht auf die Ausfahrt der riesigen Container – Schiffe die nach und nach den Panama – Kanal in Richtung pazifischen Ozean verließen. Dort habe ich wie bereits am Morgen Sign Letters entdeckt. Hier natürlich die großen bunten Panama Buchstaben. Die großen Buchstaben waren am Fuerte Amador neben den Yachten ein beliebtes Fotomotiv.

kunterbunte Buchstaben im Hafen von Panama - in der Marina von Fuerte Amador
kunterbunte Buchstaben im Hafen von Panama – in der Marina von Fuerte Amador

Erfrischt ging es auf nun wieder zurück auf die Autobahn und in Richtung Miraflores Schleusen.

Miraflores Schleusen - Eingangsbereich
Miraflores Schleusen – Eingangsbereich

Miraflores Schleusen

Die Miraflores Schleusen sind vollständig in Betrieb. Es gibt ein Museum, dass ganz bequem zur Fuß, Rolltreppe oder per Aufzug zu entdecken ist. Im Museum erfährt der interessierte Besucher alles über die Geschichte des Panama – Kanals, der Miraflores Schleusen und den zukünftigten Ausbau bzw. Nutzen des Panama – Kanals für die Region. Ebenso über Flora und Fauna rund um den Kanal. Wer mag, besonders bei Kindern beliebt, kann eine Brückensimulation auf einem Container Schiff ausprobieren.

Im Miraflores Schleusen Museum - Brückensimulation auf einem Container Schiff ausprobieren
Im Miraflores Schleusen Museum – Brückensimulation auf einem Container Schiff ausprobieren

Am Ende des Museumsrundgangs kommt der Besucher ganz automatisch auf der höchsten Besucherterrasse aus. Dort kann man die Schleuse sehen und einen kompletten Schleusen Vorgang  miterleben. Hier gibt es keine Sitzplatz – Möglichkeiten. Ein kompletter Schleusen Vorgang kann schon mal etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Der Schleusen Vorgang

Im Museum gibt es insgesamt fünf Besucherterrassen. Zwei davon gehören zum Museumsrestaurant. Die Nutzung der Terrassen ist allerdings an einen Verzehr gebunden (Getränke oder Buffet). Da es schwül – warm war, habe ich mich für eine der beiden Terrassen des Restaurants entschieden um mir den aufwendigen Schleusen Vorgang sitzend mit einem kühlen Getränk in der Hand angesehen und einige Fotos gemacht.

Ein großes Container – Schiff passierte eine der beiden Schleusen der Miraflores Schleusen.

Was durfte bereits in Panama City und jetzt an den Miraflores Schleusen nicht fehlen  – die Tiger Ente von Janosch.

Miraflores Schleusen mit der Tigerente

Nachdem ich die Möglichkeit hatte, einen kompletten Schleusenvorgang mitzuerleben ging es gegen Abend wieder zurück zum Hafen in Colon.

Es war ein sehr interessanter und kunterbunter Tag in Panama.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Puerto Limon, Costa Rica.