Kreuzfahrtausflug: barrierefreies Ålesund

Auf eigene Faust  – Ålesund entdecken

100% Barrierefreier Ausflug ganz bequem und „auf eigene Faust“ nachreisen

Stadtspaziergang und Hop-On/Hop-Off-Bus

Jugendstilmuseum

In Ålesund besuchte ich das Jugendstilzentrum und Kunstmuseum (Jugendstilsenteret and Kunstmuseet Kube).
In der ersten Etage befinden sich die Wechselausstellungen. Das aktuelle Programm findest du hier.
Eine Daueraustellung beschäftigt sich mit dem Brand und Wiederaufbau der Stadt. Der Brand der Stadt am 23. Januar 1904 machte 10.000 der 12.000 Einwohner von jetzt auf gleich obdachlos. Die gesamte Stadt, dass heißt mehr als 600 Häuser wurden von 1904 bis 1907 wieder neu aufgebaut. Seither ist Ålesund vom Jungendstil geprägt.
In einer weiteren Ausstellung zu verschiedenen Themen werden Werke bekannter norwegischer und europäischer Jugendstilkünstler wie Gerhard Munthe, Edvard Munch, Henry van de Velde und Archibald Knox gezeigt.

Innenstadt Ålesund
Ålesund Innenstadt

Nach dem Museumsbesuch spazierte ich durch Ålesund.
Ich kam vorbei am Haus von 9 Kirkegata. Das Haus hat eine sehr schöne Fassade die direkt ins Auge fällt. Hier sieht der Betrachter den Jugendstil, den er zuvor im Museum kennenlernte, von dem die ganzen Stadt geprägt.

Ålesund Kirke/Kirche
Kirche von Ålesund

Ålesund Kirke/Kirche

Umweit davon besuchte die Ålesund Kirke/Kirche in der Aspegata. Es handelt sich um eine evangelisch-lutherische Kirche.
Sie stammt ursprünglich aus dem Jahr 1855 und brannte während des Brandes der Stadt 1904 komplett nieder. Zwei Jahre später erfolgte die erneute Grundsteinlegung durch König Haakon VII. Im Jahre 1909 feierte die Kirche ihre Wiedereinöffnung.

Wappen von Ålesund
Wappen von Ålesund

Fischereimuseum

Da es in Norwegen viel Fisch auf den Teller gibt, besuchte ich das Fiskerimuseet (Fischereimuseum) in der 10 Molovegen an.
Dort konnte ich mir anhand der Ausstellungsstücke ansehen wie um 1854 Tran produziert wurde und die Fischereientwicklung rund um Ålesund – fischen im Einklang mit der Natur und ihren Ressourcen.

Shopping

In der Nähe des Hafenterminals befindet sich das Einkaufszentrum Kremmergaarden. Dorthin unternahm ich noch einen kurzen Abstecher bevor es zurück zum Schiff ging.

Gut zu wissen

Eine gute Alternative zu einem Stadtspaziergang ist eine Fahrt mit dem Hop-On/Hop-Off-Bus von City Sightseeing mit Panoramablick auf Ålesund und Umgebung. Eine Bustour dauert ca. 80 Minuten und führt an 8 Haltestellen vorbei. Der Bus ist ausgestattet mit Audio Guides zur Geschichte, Architektur & Kultur der Stadt.

Aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass die meisten Busse rollstuhlgerecht sind. Größe des Rollstuhlplätze: Bis zu 70 cm breit, 120 cm lang und 135 cm hoch, sollte der Rollstuhl größer sein als die Maße, dann besteht direkt die Möglichkeit Kontakt mit City Sightseeing aufzunehmen.

Auf die tolle Idee zu diesem Thema einen Beitrag zu schreiben hat mich Michelle La Rosa von The road most traveled gebracht.

Reisebericht Blumeninsel Madeira – Highlight zwischen Fußball, Kirche und schöner Aussicht

Ahoi und Moin Moin von der Insel Madeira

50% Barrierefreier Ausflug

Stadtspaziergang durch Funchal und Besuch der kleinen Kirche von Monte


Diese Tour habe ich für CRUVIDU – Your Cruise. Your Way. erstellt:
Blumeninsel Madeira – Highlight zwischen Fußball, Kirche und schöner Aussicht (Druckansicht)


Inmitten des atlantischen Ozeans liegt eine Insel – politisch steht diese Insel unter portugiesischer Verwaltung. Richtig, es handelt sich um Madeira mit der Inselhauptstadt Funchal. Die Insel ist entweder per Flugzeug oder per Schiff zu erreichen.

In Funchal angekommen wurde ich von Inacio Freitas begrüßt. Seit einigen Jahren steht er immer wieder im Fokus der Fotografen und der Presse. Gerne zeigt er seine Schätze (Souvenirs) die er über die Jahre von zahlreichen Touristen geschenkt bekommen hat. Zurück nach Funchal…

Museum CR7 des Fußballers Cristiano Ronaldo

In Funchal besuchte ich zuerst das Museum CR7 des Fußballers Cristiano Ronaldo. Für jeden Fußballfan ein Muss. Das Museum beherbergt viele Ausstellungsstücke, darunter einen goldenen Fussballschuh, verschiedene Trophäen und Fan – Briefe.
Vom Museum ging zur Markthalle (Mercado dos Lavradores).

Markthalle (Mercado dos Lavradores)

Die Markthalle bietet ein reichhaltiges Angebot an frischen Blumen, Blumenzwiebeln, Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch. In der Markthalle konnte ich von einigen einheimischen Obstsorten kosten und kaufte mir dort meinen Obst Snack für den Tag.

Blumen in der Markthalle von Funchal
Blumen in der Markthalle von Funchal

Vom der Markthalle machte ich mich auf zur weitläufigen Promenade. Vorbei an zahlreichen Skulpturen erreichte ich, von weitem bereits entdeckt, die Seilbahn. Die Seilbahn bringt Ausflügler wie Einheimische von Funchal nach hoch oben in die Berge von Monte. An der Seilbahnstation angekommen kaufte ich mir ein Ticket für Hin- und Rückfahrt. Nach einer kurzen Wartezeit konnte ich in der Gondel platznehmen.

Die Gondel bescherte mir ein Rund um Blick über Funchal und die angrenzenden Ortschaften. Ich konnte bis zum Horizont schauen, da sich der morgendliche Frühnebel bereits aufgelöst hatte.

Monte

Auf dem Berg angekommen stieg ich aus der Gondel aus und ging herüber zur kleinen Kirche von Monte.

die Kirche von Monte
die Kirche von Monte

Auf dem Weg dorthin waren bereits einige Korbschlitten Fahrer damit beschäftigt ihre Korbschlitten für die Tageskundschaft für den Tag herzurichten.

Bitte nicht von den Treppenstufen abschrecken lassen, an der zweiten Querstraße die den Berg hinauf führt, ist ein Weg der direkt zum Eingang der Kirche führt. Dieser kann genutzt werden.

Dort befindet sich auch ein schattiges Plätzchen für eine kleine Rast.

Nach der Kirchenbesichtigung schaute ich mir das Korbschlitten Spektakel an und entschloss den weiteren Vormittag im botanischen Garten zu verbringen.

Anschließend fuhr ich mir der Seilbahn zurück ins Tal nach Funchal.

Durch die Straßen der Altstadt von Funchal

Durch den Park an der Seilbahn bin ich auf die verschiedenen Restaurants in der “ Rua D. Carlos “ zugegangen. Am Ende der Straße ging ich weiter in die “ Largo do Corpo Santo „. Nachdem ich wenige Meter gegangen war kam ich zur Kappele (Capela) Do Corpo Santo. Die kleine Kappele wurde an allen Ecken von hohen Palmen gesäumt. Direkt gegenüber im Geschäft “ Casa dos Teares “ kaufte ich schöne Postkarten. Hinter dem Kappele endete die Straße ganz unauffällig ihren Namen in “ Rua Portao de Sao Tiago „.

Was mir mir nun auffiel waren die bunt bemalten Haustüren der Häuser. Jede Haustür war anders. Dieses Phänomen sollte mich auf meinem Weg durch Funchal noch ein wenig begleiten.

Funchal Haustüre
Funchal Haustüre

Festung „Forte São Tiago“

Am Ende der Straße ging ich auf eine Festung zu „Forte São Tiago“. Am Anfang des 17. Jh. als Schutzfestung des Hafens von Funchal errichtet, ist die Festung „São Tiago“ eine städtische Festung mit einer Militärarchitektur.

In der Festung „Forte São Tiago“, im historischen Stadtteil von Funchal eingebunden, besitzt dieses Museum eine umfangreiche Sammlung der zeitgenössischen portugiesischen Kunst aus den 60er Jahren bis heute. Im Restaurant „Do Forte“ welches sich in der Festung befindet habe ich zu Mittag gegessen.

Nach dem Mittagessen ging ich die Treppen von „Rampo do Forte“ hoch und bog in „Rua de Santa – Maria“ ein. Weitere bunte Haustüren sah ich mir auf dem Weg durch die Straße an. Am Ende der Straße stand ich wieder vor der Markthalle – diesmal am Eingang zur Fischhalle.

Hinweis

<< Die Markthalle ist nur teilweise zugänglich und verfügt über einige auf das Gelände verteilte Treppenstufen. Die Altstadt ist mit sehr viel Kopfsteinpflaster ausgelegt so ist die Festung „Forte São Tiago“ über eben diesen Untergrund zu erreichen, die Ausstellungsräume sind nicht barrierefrei.
Der Botanische Garten ist nicht barrierefrei und für Gehbehinderte nicht geeignet >>

Nach einem Seetag entdeckte ich die Insel Lanzarote.