Reisebericht Insel Lanzarote – César Manrique auf eigene Faust entdecken

Reisebericht Insel Lanzarote – César Manrique auf eigene Faust entdecken

25/09/2017 13 Von Ahoi

Ahoi und Moin Moin von der Insel Lanzarote

50% Barrierefreier Ausflug

César Manrique – ein bedeutender Künstler für die Insel Lanzarote

Ausflugsdauer: ca. 6:30 Std. / Länge: ca. 80km / Mietwagenkosten: ca. 50 € – 60 €

Sonnencreme und Sonnenbrille nicht vergessen – evtl. Navigationssystem fürs Mietauto.

Viele Spaß auf der César Manrique Inselrundfahrt.


Diese Tour habe ich für CRUVIDU – Your Cruise. Your Way. erstellt:
César Manrique – ein bedeutender Künstler für die Insel Lanzarote (Druckansicht)


Heute tauche ich in die Welt von César Manrique ein. Vorab habe ich via Internet ein Auto reserviert, dieses steht am Hafen zur verabredeten Zeit bereit und es kann los gehen mit den Entdeckungen.

César Manrique Foundation

Das Wohnhaus von César Manrique liegt inmitten einer Lava Landschaft. Das Vulkanhaus erstreckt sich über fünf Vulkanblasen. Es besteht aus zwei Stockwerken, wobei das Untergeschoss und die einzigartigen Wohnräume hauptsächlich in Höhlen der Vulkanblasen integriert wurden. Das Haus verfügt über außerdem über einen großen Garten mit unzähligen Springbrunnen, einem Wasserfall und Wasserspielen.Heute werden im ehemaligen Wohnhaus dort Skulpturen, Zeichnungen und Gemälde von César Manrique ausgestellt. Bereits auf dem Parkplatz des Hauseswird der Besucher von einem mobilen Kunstwerk – einem Windmobile – begrüßt. Im Museums Shop kann der Besucher das eine oder andere Windrad wie bereits auf dem Parkplatz oder im Garten gesehen in einem handlichen Format erwerben.

  • Besuchsdauer: ca 1 Stunde.
  • Täglich von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet – einschließlich Sonntage und Feiertage.
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 8,00 € / Kinder bis 12 Jahre frei, ab 12 Jahre: 8,00 € (Kombiticket Erwachsene/Kinder ab 12 Jahre mit Museum (Casa Museo César Manrique) in Haria: 15 €)

Der Jardin de Cactus – Kaktusgarten

Ein riesiger Kakteengarten, wurde in einen offen gelassenen Steinbruch hinein gebaut. Auf über 5000 qm² sind hier über 7200 Pflanzen und ca. 1100 verschiedene Arten zu bestaunen. Im Mittelpunkt des Gartens befindet sich sogar ein kleiner Teich mit einigen Wasserpflanzen und einem Lava – Gesicht. Kleiner Tipp: Kopfbedeckung und Sonnencreme nicht vergessen.

  • Besuchsdauer ca. 45 Minuten.
  • Täglich von 10:00 bis 17:45 Uhr geöffnet.
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 5,50 € / Kinder von 7 bis 12 Jahre: 2,75 €.

Jameos del Agua und Cueva de los Verdes

Die Lavahöhlengänge, in denen sich neben den Jameos del Agua auch die benachbarte Cueva de los Verdes befindet, entstanden vor mehr als 3000 Jahren nach den Ausbrüchen des Volcan de la Corona. In einer Lavahöhle hat sich ein Salzsee gebildet. Am Rande des Sees führt ein steinerner Steg an den Lavawänden vorbei. Hier im See leben kleine weiße und blinde Krebse, die sonst nur in ozeanischen Tiefen von etwa 2.000 Metern vorkommen. Die Steintreppe führt hinauf zum „weissen Schwimmbecken“ in eine Garten-Grotte, heute wird das Schwimmbecken aber nicht mehr benutzt. Herrliche Pflanzen wachsen in dieser nach oben zum Himmel offenen Grotte rund um das Becken. Ein Platz zum länger Verweilen.Weiter dem Steinweg vom Pool folgend geht es wieder hinauf zu einem Museum und zu einem kleinen Geschäft mit schöner und teilweise überdachter Terrasse, von der man einen Blick in die Grotte auf den Pool (Bild oben) und über die weite Lavalandschaft geniessen kann! Die benachbarten Cueva de los Verdes ist ein Lavatunnel der als Rundgang anlegt ist.

  • Besuchsdauer: ca. 1 Stunde für die Jameos del Agua und ca. 40 Minuten für die Cueva de los Verdes.
  • Täglich von 10:00 bis 18:30 Uhr geöffnet.
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 9,00 € / Kinder von 7 bis 12 Jahre: 4,50 €.
  • Kleiner Hinweis: Bitte keine Münzen ins Wasser hinein werfen, die Korrosion schadet den auf dem Grund des Sees lebenden, blinden Albinokrebsen. Es ist bis heute unklar, wie sich die Krebse hier vermehren konnten. Diese Tiere sind das Symbol der Jameos del Agua, ihnen zu Ehren wurde vor dem Eingang eine Skulptur aufgestellt.

Mirador del Rio

Ausblick auf die Steilküste und die Nachbarinsel La Graciosa. In vergangenen Zeiten fuhren hier im Schutze der Inseln die Phönizier und die Römer durch, was Schiffswracks am Meeresgrund heute noch beweisen. Das aus Stein gebaute halbkreisförmigen Amphitheater mit raumhoher Verglasung gibt den Blick auf die Meerenge frei.

  • Besuchsdauer: ca. 45 Minuten.
  • Täglich von 10:00 bis 18:45 Uhr geöffnet.
  • Eintrittspreise: Erwachsene: 4,50 € / Kinder von 7 bis 12 Jahre: 2,25 €.

Casa Museo Museum César Manrique in Haria

Das letzte Wohnhaus des Künstlers ist ein Museum der besonderen Art, malerisch ins Tal der tausend Palmen eingebettet. Das ganze Anwesen strahlt eine ruhige und natürliche Atmosphäre aus. Im großen Garten stehen viele der Palmen, die dem Tal den Namen geben.

  • Besuchsdauer: ca. 45 Minuten.
  • Täglich von 10:30 bis 14:30 Uhr geöffnet. Eintrittspreise: Erwachsene: 10,00 € / Kinder: 5,00 €. (Kombiticket mit der Fundación in Tahiche: 15 €)

Hinweis

<< César Manrique Foundation und Casa Museo Museum César Manrique sind nur teilweise zugänglich und verfügen über einige auf das jeweilige Gelände verteilte Treppenstufen. Teile des Hauses César Manrique Foundation sind aufgrund seiner natürlichen Beschaffenheit sehr schmal.
Beim Aussichtspunkt Mirador del Rio ebenso beim Kaktusgarten, sind die Wege zwar eben, allerdings aus Naturstein und entsprechend uneben und holperig.

Die Jameos del Agua sind nur teilweise zugänglich. Es besteht keine Möglichkeit, sich dem See mit den Albino – Krebsen in einem Rollstuhl zu nähern. Allerdings gibt es Plattformen, von wo aus man einen guten Überblick über die Anlage hat. 
Die Cueva de los Verdes kann von Rollstuhlfahrern nicht besichtigt werden. >>