Buch-Tipp „Liebe in der Toskana“ von Jani Friese

03/11/2018 0 Von Ahoi

Werbung. Vielen Dank an dieser Stelle an Jani Friese, die mir ihr Buch kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Klappentext  „Liebe in der Toskana“

Eine bewegende Liebesgeschichte vor der malerischen Kulisse der Toskana
Schon als kleines Mädchen liebte die temperamentvolle Anastasia die Weinberge, zu denen sie ihr Vater Angelo nach der Arbeit immer mitnahm. Angelo ist Winzer mit italienischen Wurzeln, lehnt jedoch jeden Kontakt zu seiner Familie in Italien ab. Als er plötzlich an Krebs erkrankt und stirbt, bricht für Anastasia eine Welt zusammen. Sie braucht Zeit und Abstand, um wieder auf die Beine zu kommen. Das Angebot einer Geschäftsreise in die Toskana kommt ihr da gerade recht. Sie hofft, in Angelos Heimat mehr über seine Vergangenheit und ihre italienische Familie zu erfahren. Dort angekommen lernt sie den charmanten Vincenzo kennen, mit dem sie sich vom ersten Augenblick an verbunden fühlt. Gemeinsam machen sich die beiden auf die Suche nach Anastasias Verwandten und kommen dabei einem gut behüteten Familiengeheimnis auf die Spur.

Hier  findet ihr eine Leseprobe zum Roman.

Buch - Tipp Liebe in der Toskana

Buch – Tipp Liebe in der Toskana

Meine Eindruck „Liebe in der Toskana“

Ich konnte in diesem Jahr bereits ein Buch von Jani Friese lesen. Es handelte sich um … und über uns der Himmel von Peru.
Etwas vorweg, ich war schon öfters in der Toskana, Städte wie Pisa und Florenz und die Umgebung sind mir ganz und gar nicht fremd. Während des Lesens war ich immer auf der Spur des Familiengeheimnisses. Puzzleteil an Puzzleteil fügte sich nach und nach aneinander. Zuweilen litt ich mit den Protagonisten denn es kam zu einer anderen Wendung als die die ich erwartete. Spannung pur!
Ob der Roman ein glückliches Ende findet – finde es heraus!

Beim Lesen des Romans

Bist du schon einmal in Italien gewesen? Im Alter von drei Jahren fuhren meine Eltern mit mir in die Toskana. Aus Erzählungen und von Fotos weiß ich, dass wir mit dem Auto nach Italien fuhren. Wir besuchten unter anderem die Stadt Pisa. Jahre später, ich ging bereits in die Schule, reiste ich mit meinen Eltern nach Sizilien. Mit dem Mietwagen erkundeten wir die Insel. Auf dem Programm stand der Vulkan Ätna, die Städte Taormina, Sykakus und Cefalu. Nach den Ferien ist vor den Ferien. Im folgenden Jahr folgen wir nach Neapel, fuhren mit dem Mietwagen nach Sorrent und weiter die Amalfiküste entlang. Einen Abstecher per Boot führte mich zu den Inseln Ischia und Capri. Meine erste Kreuzfahrt im westlichen Mittelmeer führte mich zurück nach Capri. Was ich auf der Insel Capri erlebt habe, findest du hier. Weitere Kreuzfahrten führten nach Livorno. Von dort aus startete ich meinen Ausflug nach Florenz.

Blick von der Piazetta

Blick von der Piazetta – Insel Capri

Über die Autorin

Jani Friese, geboren 1970, lebt mit Ihrem Mann, Pferd und Hund im schönen Münsterland. Die Leidenschaft, Ihre Fantasien als Geschichten niederzuschreiben, entwickelte sich bereits in jungen Jahren. Sie arbeitet als Intensivkrankenschwester und hat zwischenzeitlich eine Ausbildung als Tierheilpraktikerin und Heilpraktikerin absolviert.

Einige Jahre verstaubten die Ideen vieler Geschichten, in einer Hutschachtel unter Ihrem Bett. 2012 beginnt sie wieder zu schreiben und es entsteht ihr erstes Buch. Bei Ihren Reisen läßt sie sich gerne von Land und Leute inspirieren, um neue Ideen für ihre Romane zu sammeln. Am besten entspannt sie sich in kreativen Pausen, bei einem Ausritt in die Natur.

Fünf Fragen an Autorin Jani Friese

Wie kommst du auf die Namen der Figuren (anhand der Namen für die Großmutter, Ehefrau des Weinhändlers und Vincenzo)?
Die passenden Namen zu finden, ist nicht immer leicht. Manchmal nehme ich einen Namen den ich irgendwo gehört habe, und den ich einfach schön finde. Dann wiederum durchforste ich Namenslisten und schaue, welcher Name nach meinem Gefühl zu dem Protagonisten meines Romanes passen könnte. So war es auch z. B. bei Finola, der Großmutter und bei Adele, der Ehefrau des Weinhändlers.

Da aber Adele in meiner Geschichte eine Vorliebe für die Bedeutung von Namen hat, habe ich meinen Hauptprotagonisten bedeutende Namen gegeben. Vincenzo bedeutet Eroberer oder der Siegreiche, und Anastasia war damals eine römische Kaiserin. Mal ganz abgesehen davon, dass ich die beiden Namen total schön finde.

Die gute Fee des Hauses Giulietta – was kocht und backt sie gerne? Natürlich italienische Spezialitäten. In dieser ländlichen Region Italiens wird deftig gekocht. Von Steak, Hühnerleber bis hin zu Filet und toskanischem Wildschwein-Ragout. Aber auch Bohnen-und Gemüsesuppen, sowie salzloses Brot sind sehr beliebt. Der berühmteste Käse der Toskana ist der Pecorinokäse aus Schafsmilch, den Giulietta immer frisch vom Markt mitbringt.

Das Städtchen Pienza, welches auf einem Hügel liegt und zum Weltkulturerbe gehört, ist übrigens sehr bekannt dafür. Außerdem hat man von der Stadtmauer aus eine atemberaubende Aussicht auf die Landschaft. Eine absolute Spezialität ist aber Giuliettas Mandelkuchen, sowie die Cantuccini, die sie backt und die man am besten in ein Glas Vin santo taucht, den bekannten toskanischen Dessertwein. Das ist ein Genuss, kann ich euch sagen. Während meiner Zeit in der Toskana hat unsere Vermieterin uns genau das zur Begrüßung vorbeigebracht.

Hast du persönlich einen Lieblingsort in Florenz?  Ja, da gibt es tatsächlich einen, obwohl Florenz viele schöne Orte hat. Der „Piazzale Michelangelo“. Er liegt südlich des Arno auf einem Hügel, von dem man einen traumhaften Ausblick auf die Stadt hat. Ein Muss für jeden Florenzbesucher.

Du bist zwei Tage in Florenz was wirst du entdecken? Es gibt so viel zu sehen. Beginnen wir mir den „Uffizien“, ein sehr bekanntes Kunstmuseum. Leider blieb mir keine Zeit, um es zu besuchen. Weiter zur „Piazza della Signoria“, der früher ein Platz für öffentliche Hinrichtungen war. Heute zählt er mit seinem beeindruckenden Neptunbrunnen, den alten Palästen und weiteren Kunstwerken der Renaissance, zu einer der beliebtesten Plätze Florenz.

Ebenso wie „Piazza del Duomo“ mit der Kathedrale Santa Maria del Fiore, dem Baptisterium und der Campanile. Was für farbenprächtige Bauwerke. Das hat mich sehr beeindruckt, allerdings war ich von der Schlichtheit des Dominneren, dann doch sehr überrascht. Was natürlich auch bei meinem Florenzbesuch auf dem Plan stand, war die „Ponte Vecchio“, die alte und weltberühmte Brücke über dem Arno mit ihren kleinen Geschäften. Ihre Geschichte erzähle ich euch in der Fortsetzung von „Liebe in der Toskana“. Im bekannten „Mercato Centrale“ bekommt ihr alles, was die italienische Küche zu bieten hat. Es ist einen Besuch wert.

Der „Palazzo Pitti“, der mehrere Museen sowie einer der bekanntesten Gartenanlagen Italiens beherbergt, ist ebenfalls ein besonderer Ort, den man auf jeden Fall besuchen sollte. Nicht zu vergessen das „Museo Galileo“, schließlich hat Galileo mehrere Jahre hier gelebt. Zum Schluss meinen bereits erwähnten Lieblingsort, „Piazzale Michelangelo“. (Foto siehe oben) Hier solltet ihr gegen Abend hinauffahren, denn dieser Aussichtspunkt ist bei Sonnenuntergang, mit Blick über die Stadt, mehr als romantisch.

Diese wundervollen Orte in zwei Tage zu packen ist schon viel. Am besten plant ihr drei oder vier Tage ein, um nicht nur von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten zu hetzen, sondern einfach in den Gassen und kleinen Lokalen das Flair zu genießen. Also, auf nach Florenz.

Heute arbeitest du unter anderem als Intensivkrankenschwester und Autorin- was wolltest du in Kindertagen und Tennagerzeiten werden?Ich wollte schon immer Krankenschwester werden. Meine Patentante ist ebenfalls Krankenschwester. Ich habe immer mit großen Augen ihren Erzählungen gelauscht. Außerdem saß ich wie gebannt vor dem Fernseher, wenn wieder einmal eine dieser Ärzteserien kam. Es hat mich so fasziniert, dass ich gar nichts anderes werden wollte.

Das Schreiben war schon damals mein Hobby, dass ich allerdings irgendwann einmal Autorin werden würde, habe ich nie für möglich gehalten. Beides zusammen unter einen Hut zu bekommen ist zeit technisch manchmal nicht einfach, aber irgendwie bekomme ich es hin. So sehr ich auch die Arbeit im Krankenhaus liebe, mein Traum ist es, irgendwann nur noch Bücher schreiben zu dürfen. Mal schauen, ob es klappt, ich arbeite fleißig daran.

Buch - Tipp Liebe in der Toskana