Bis zum Horizont und weiter: Meine Reise bis zum 31.12.2025

Was möchte ich bis zum 31. Dezember 2025 erlebt haben? Welche Träume warten noch darauf, in Erlebnisse verwandelt zu werden, und was kann ich der Welt bis dahin zurückgeben? Dieser Artikel ist eine Einladung zum Innehalten, Träumen und Planen – und ein sehr persönlicher Blick auf meine kommenden Reisepläne, meine Lebensfreude und darauf, wie Erinnerungen und Visionen ein Ganzes ergeben.

auf dem Fjord

Ein Stichtag als Kompass: Warum der 31.12.2025 für mich besonders ist

Jeder Kalender hat seine roten Tage. Geburtstage, Jubiläen, die kleinen Feiertage des Alltags. Doch manchmal braucht es auch einen großen, klaren Fixpunkt: ein Datum, das wie ein Leuchtturm am Horizont steht. Für mich ist das der 31. Dezember 2025.

An diesem Tag möchte ich zurückblicken und sagen können: Ja, ich habe meine Lebensfreude genährt, ich habe Neues gewagt, ich habe die Welt mit offenen Augen gesehen und auch ein Stück davon zurückgegeben.

Reisen als Spiegel meiner Lebensfreude

Meine Lebensfreude zeigt sich besonders unterwegs – auf Kreuzfahrten, in Häfen, bei Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Spätsommer, Herbst und Winter 2025 wird für mich ein Reisejahr, das gleich drei große Kapitel bereithält:

Der Spätsommer in den Fjorden Norwegens mit der AIDAprima

Im September geht es ab Hamburg hinaus nach Bergen, Geiranger, Trondheim, Alesund und weiter durch Fjordlandschaften, die so zeitlos und mächtig wirken, dass man sich selbst ganz klein fühlt – und gleichzeitig unendlich verbunden.

Hamburg
Die Reise beginnt in Hamburg, der weltoffenen Hansestadt an der Elbe. Zwischen Speicherstadt und moderner HafenCity spürt man die maritime Geschichte auf Schritt und Tritt. Riesige Kreuzfahrtschiffe gleiten sanft vorbei, während Möwen über den Landungsbrücken kreisen. In der Luft liegt die Vorfreude auf das weite Meer und ferne Horizonte. Hamburg ist ein Hafen voller Geschichten, ein Tor, das Reisende seit Jahrhunderten hinaus in die Welt entlässt. Wer hier an Bord geht, spürt – das Abenteuer hat längst begonnen.

Bergen
Eingebettet zwischen sieben Bergen und dem tiefblauen Byfjord begrüßt Bergen seine Besucher mit nordischem Charme. Die bunten Holzfassaden des alten Hanseviertels Bryggen spiegeln sich im Wasser und erzählen von Handelszeiten längst vergangener Tage. Leichte Nebelschwaden ziehen über die Dächer und verleihen der Stadt eine fast märchenhafte Atmosphäre. In den Gassen duftet es nach frischem Fisch und Gebäck aus kleinen Bäckereien. Von der Fløibanen-Seilbahn aus bietet sich ein atemberaubender Blick auf Stadt und Meer. Bergen ist ein Ort, an dem man spürt, wie eng Geschichte, Natur und Gegenwart verwoben sind.

Geiranger
Der Geirangerfjord zählt zu den spektakulärsten Landschaften Norwegens – ein UNESCO-Welterbe, das jeden Besucher sprachlos macht. Steile Felswände stürzen ins türkisgrüne Wasser, während Wasserfälle wie die „Sieben Schwestern“ silbern in die Tiefe rauschen. Auf den Bergkuppen liegen oft noch Schneereste, selbst wenn unten die Sonne warm auf die Fjordterrassen scheint. Kleine Bauernhöfe kleben wie Schwalbennester an den Hängen, stumm Zeugnis menschlicher Ausdauer. Wer hier durch die klare Luft atmet, spürt die Kraft der Elemente hautnah. Geiranger ist ein Ort, der Demut lehrt – und zugleich unendliche Freiheit schenkt.

Hafenterminal Hamburg - Altona mit Fernglas
Altstadt von Bergen

Trondheim
Trondheim, einst Norwegens Krönungsstadt, verbindet Geschichte und Moderne auf faszinierende Weise. Der mächtige Nidarosdom, Ziel mittelalterlicher Pilger, erhebt sich stolz im Herzen der Stadt. An den bunten Speicherhäusern entlang der Nidelva spürt man die ruhige Gelassenheit des Nordens. Junge Studenten, gemütliche Cafés und eine lebendige Kulturszene verleihen dem Ort eine frische Energie. Der Blick vom Festungsberg Kristiansten reicht weit über Stadt, Fluss und Fjord. Trondheim ist ein stilles Juwel, das Tradition atmet, ohne stehenzubleiben.

Ålesund
Ålesund gilt als Norwegens schönste Stadt – und das zu Recht. Nach dem großen Brand von 1904 wurde sie im Jugendstil wiederaufgebaut und wirkt heute wie eine nordische Märchenkulisse. Türmchen, Erker und kunstvolle Fassaden prägen das Stadtbild zwischen Fjord und Atlantik. Von der Aussichtsplattform Aksla aus entfaltet sich ein Panorama, das zum Träumen einlädt. Abends spiegeln sich die Lichter der Stadt golden im Wasser, während Fischerboote anlegen. In Ålesund finden Romantik und Seefahrertradition eine perfekte Harmonie.

Fjordlandschaften
Je weiter das Schiff durch die norwegischen Fjorde gleitet, desto mehr verschwimmt die Grenze zwischen Mensch und Natur. Felswände ragen wie uralte Kathedralen in den Himmel, durchschnitten von silbernen Wasseradern. In der Stille hört man nur das Rauschen der Wellen und das ferne Echo eines Wasserfalls. Das Licht verändert sich ständig – mal weich und golden, mal kühl und mystisch. Hier scheint die Zeit stillzustehen, als wolle sie selbst das Staunen der Reisenden nicht stören. Wer diese Landschaft erlebt, versteht, warum Norwegen das Land der Seele genannt wird.

Wappen von Ålesund
Blick auf dem Fjord

Im Herbst in die Pfalz- Oase der Erholung zwischen Reben und Quellen

In der Pfalz verschmelzen sanfte Weinberge mit Heilquellen, die seit Jahrhunderten Körper und Seele erfrischen. In Bad Dürkheim laden Thermen und traditionsreiche Bäder ein, in wohliger Wärme neue Kraft zu schöpfen. Deidesheim glänzt mit historischem Charme, wo edle Tropfen und jahrhundertealte Keller Geschichten von Genuss und Lebenskultur erzählen. Zwischen Mandelblüte und Rebenmeer erlebt der Besucher eine Symbiose aus Gesundheit, Geschichte und Genuss. Wer hier verweilt, spürt: Erholung und Inspiration fließen in der Pfalz so selbstverständlich wie der Wein im Glas.

Der Jahresausklang in der Karibik

Weihnachten in Barbados, Silvester auf See, Neujahr in der Dominikanischen Republik und ein bunter Inselreigen von St. Lucia über Antigua bis Grenada – eine Route, die Wärme, Lebensfreude und Meeresblau verspricht.


Barbados – Weihnachten im Paradies
Weihnachten auf Barbados fühlt sich an wie ein Geschenk aus Sonne, Salzluft und Lebensfreude. Statt Schneeflocken glitzern tropische Blüten, und der Duft von Rumkuchen liegt in der warmen Brise. In Bridgetown schmücken bunte Lichter die Palmen entlang der Promenade, während aus den Bars Calypso- und Reggae-Rhythmen klingen. Die Menschen feiern ausgelassen, tanzen am Strand und begrüßen Gäste mit herzlicher Offenheit. Zwischen türkisblauem Meer und weißen Sandstränden spürt man, dass Feiertage hier die Seele wärmen. Es ist ein Weihnachten, das nach Kokos, Lachen und Freiheit schmeckt.

Silvester auf See
Wenn die Sonne am letzten Tag des Jahres im Meer versinkt, verwandelt sich das Deck in eine Bühne für magische Momente. Über dem Ozean glitzern Sterne, und das Rauschen der Wellen ersetzt das Feuerwerk der Städte. Gäste stoßen mit Champagner an, begleitet vom sanften Wind und Musik, die die Nacht durchzieht. Die Weite des Meeres lässt die Zeit bedeutungslos erscheinen – nur das Jetzt zählt. Um Mitternacht tanzen die Lichter auf dem Wasser, und jeder fühlt sich eins mit der Welt. Silvester auf See ist kein Abschied, sondern ein leuchtender Neubeginn.

Dominikanische Republik – Neujahr voller Rhythmen
Am ersten Tag des Jahres begrüßt die Dominikanische Republik ihre Besucher mit Trommelklängen, Sonnenschein und grenzenloser Energie. In Santo Domingo treffen koloniale Architektur und karibische Lebenslust aufeinander. Farbenfrohe Märkte, Salsa-Musik und das Lächeln der Menschen machen jeden Spaziergang zu einem Fest. Am Strand tanzen Familien und Reisende barfuß im Sand und feiern das Leben. Das Meer schimmert in allen Schattierungen von Blau – so verheißungsvoll wie das neue Jahr selbst. Hier wird Neujahr nicht nur gefeiert, sondern gefühlt.

St. Lucia – Insel der Schönheit
St. Lucia verzaubert mit ihren dramatischen Pitons, den majestätischen Zwillingsbergen, die aus dem Meer emporragen. Regenwald, Vulkanstrände und duftende Blumen rahmen die Insel in tropischer Pracht. In Soufrière dampfen die heißen Schwefelquellen, während über den Plantagen Kolibris tanzen. Die Mischung aus französischer Eleganz und karibischer Herzlichkeit ist überall spürbar. Wer im türkisfarbenen Wasser vor Anker geht, vergisst schnell Zeit und Ort. St. Lucia ist ein Erlebnis für alle Sinne – wild, grün und betörend schön.

Antigua – 365 Strände voller Charme
Antigua verspricht Sonne für jeden Tag im Jahr – und einen Strand für jede Stimmung. Türkisfarbene Buchten schmiegen sich an sanfte Hügel, und die weißen Segel der Yachten zeichnen helle Linien am Horizont. In English Harbour erinnert Nelson’s Dockyard an die Seefahrergeschichte der Insel, flankiert von kolonialer Architektur. Heute weht hier der Duft von Grillfisch und Sonnencreme, begleitet vom Lachen der Besucher. Zwischen Luxusresorts und versteckten Buchten bleibt Raum für Ruhe und Entdeckung. Antigua ist karibische Leichtigkeit in ihrer schönsten Form.

Grenada – die Gewürzinsel
Schon beim Anlegen erfüllt der Duft von Muskat, Zimt und Kakao die Luft – Grenada trägt ihren Beinamen zu Recht. Die Insel ist ein Garten Eden aus sattgrünen Hügeln, bunten Märkten und unberührten Stränden. In St. George’s leuchten die Häuser in Pastellfarben, spiegeln sich im glasklaren Hafenwasser und erzählen von kolonialer Geschichte. In den Gassen lachen Kinder, Händler preisen ihre Gewürze an, die das Herz wärmen. Wer durch die dichten Wälder wandert, entdeckt Wasserfälle und Ruheoasen wie aus einem anderen Jahrhundert. Grenada ist ein sinnlicher Abschluss einer Reise voller Farbe, Klang und Lebe

Alles zusammen ist für mich mehr als nur Urlaub. Es ist ein Ausdruck davon, wie ich leben möchte: bewusst, verbunden, mit offenen Sinnen.

UNESCO Weltkulturerbe -  Nelson’s Dockyard Museum - Garten

Was ich dafür lernen oder verändern will

Lebensfreude ist kein Zufallsprodukt. Sie braucht Pflege. Damit mein 31.12.2025 nicht nur eine Aneinanderreihung schöner Postkartenmotive ist, sondern eine Zeit voller Substanz, will ich drei Dinge lernen und üben:

Loslassen – nicht alles planen, nicht alles kontrollieren, sondern offen bleiben für Begegnungen und Wendungen.

Fokus im Business – weniger verzetteln, mehr Klarheit. Ich möchte meine Texte und Reisen noch stärker miteinander verbinden, um Leser:innen nicht nur Fakten zu geben, sondern Geschichten, die berühren.

Dankbarkeit ausdrücken – nicht nur fühlen, sondern auch teilen. Mit Worten, Gesten, vielleicht mit Projekten, die anderen Mut machen.

Was ich der Welt bis zum 31.12.2025 zurückgeben will

Reisen sind Privileg. Das Meer, die Schiffe, die Städte – all das steht nicht nur für Konsum, sondern auch für Verantwortung. Ich möchte bis Ende 2025 drei Dinge zurückgeben:

Texte, die inspirieren – meine Artikel auf ahoiundmoinmoin.de sollen nicht nur Lust aufs Reisen machen, sondern auch zeigen, wie wichtig es ist, achtsam mit der Welt umzugehen.

Momente der geteilten Freude – ob auf einem Schiff, in einer Stadt oder digital: Ich glaube daran, dass Freude sich verdoppelt, wenn man sie teilt.

Zeit und Aufmerksamkeit – für Menschen, die mir begegnen, für Familien auf Reisen, für Alleinerziehende, die Tipps brauchen, um den Sommer unvergesslich zu gestalten, auch wenn das Budget knapp ist.

Erinnerungen als Fundament

Wenn ich zurückblicke, dann gab es schon viele „Sommer meines Lebens“. Ein Sommer in Köln, als der Dom im Abendlicht goldglühte. Ein Winter in Teneriffa, als der Atlantik rau und wild war. Ein Moment in Cartagena, als Geschichte lebendig wurde. Diese Erinnerungen sind wie Anker – sie halten mich fest und geben mir Richtung.

Bis zum 31.12.2025 möchte ich, dass neue Anker dazukommen. Bilder, Gerüche, Begegnungen, die mir Jahre später sagen: Damals hast du wirklich gelebt.

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