48 Stunden in Wien – fast barrierefrei

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Donaumetropole Wien – Grüß

Die perfekten 48 Stunden in Wien – fast barrierefrei

Traveller’s insight hat zur Blogparade aufgerufen: “Die perfekten 48 Stunden in…” – da bin ich natürlich dabei.

Anfang Mai war ich auf Entdeckungs- & Genusstour in der Donaumetropole Wien.
Was?? Ihr wundert euch jetzt bestimmt. Nicht auf Kreuzfahrt! Diesmal nicht, obwohl Wien „die“ Flusskreuzfahrt – Hauptstadt schlechthin ist.
Mit dem ersten Flugzeug des Tages startete ich im Morgen grauen in Richtung Wien. Du kannst meine perfekten 48 Stunden in Wien natürlich auch als Flusskreuzfahrt – Gast nachreisen. Viel Spaß  und viele schöne Entdeckungen! Los geht es….!

Willkommen in Wien – Tag 1

Am Flughafen Schwechat, auch Vienna Airport genannt, angekommen musste ich nur wenige Minuten am Gepäckband warten – es war noch früh am Morgen – und da kam mein Koffer auch schon. Weiter ging des zur Tourist-Info im Flughafengebäude (täglich 7–22 Uhr). Dort kaufte ich mir die rote Vienna Card inkl. 210 Vorteilen und Wiener Linien (ÖPNV – freie Fahrt mit U-Bahn, Tram und Bus).  Da der Flughafen sich außerhalb des Stadtgebietes von Wien befindet kaufte ich mir am Fahrkartenautomaten noch einen Fahrschein für 1,70 €. Mit der Schnellbahn 7 fuhr ich vom Flughafen Bahnhof bis zum Praterstern. Dort stieg ich um in die U2 Richtung Seestadt. Mit dem Gepäck nutze ich den Aufzug um die Plattformen zu überwinden. An der Haltestelle Stadion stieg ich aus und ging auf den Aufzug in Richtung Olympiapark zu. Am Ausgang war bereits mein gebuchtes Hotel ausgeschildert. Nach wenigen Minuten erreichte ich das Hotel. Ich checkte im Hilton Vienna Danube Waterfront ein und erkundete es direkt.

Vom Getreidespeicher zum Hotel

Erbaut wurde das Gebäude in den Jahren um 1911 herum u.a. von Karl Krepp.  Damals konnten dort auf acht Etagen verteilt 150.000 Zentner Getreide gelagert werden. 1986 wurde der Getreidespeicher zum Hotel umgebaut. Seit 2002 heißt es nun Hilton Vienna Danube Waterfront. Das Hotel verfügt über rund 380 Zimmer und Suiten. Das Hotel verfügt über einen großzügigen Spa Bereich mit Sauna, Whirlpool,Dampfbad und Solarium. Massage Termine kann man ganz unkompliziert an der Spa Rezeption vereinbaren. Vor allem nach einem langen Spaziergang entlang des Donau. Ebenso ein Fitness Center und einem Außenpool direkt an der Donau. Im Mai war der Außenpool bereits geöffnet und viele Gästen nutzen ihn.

Sightseeing Schifffahrt

Wieder zurück an der Haltestelle Stadion ging es nun einem Umstieg am Praterstern in die U1 zum Schwedenplatz. Als ich die Rolltreppe hochfuhr lag direkt gegenüber der Haltestelle Schwedenplatz das Gebäude der  DDSG Blue Danube Schiffahrt mit Ticketschalter. Ich musste nur noch die Kreuzung überqueren. Da ich recht früh unterwegs war konnte ich nach dem Kauf des Tickets ( Vorteil durch die Vienna Card) direkt an Bord der MS Wien gehen. Zwischen Ticketschalter und Schiff liegen allerdings ein paar Etagen – entweder den Aufzug nutzen oder die Treppe nehmen. Ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen an Oberdeck und die Fahrt auf dem Donaukanal begann. Unterwegs hielt das Schiff an der Marina Wien und an der Reichsbrücke. Die Schifffahrt endete wieder am Schwedenplatz und dauerte gute 3,5 Stunden. Mit dem Rollstuhl kann man leider nicht an Oberdeck, da es über Treppen zu erreichen ist.

Sightseeing Innere Stadt

Ich überquerte die Kreuzung und machte mich auf den Weg in die Innere Stadt. Auf meinem Programm standen das Hard Rock Cafe, der Stephansdom, die Pestsäule, Graben, Kohlmarkt, die Hofburg streifte ich nur am Rande, da ich mich spontan dazu entschlossen hatte noch an einer Führung durch die Wiener Staatsoper teilzunehmen.  Die Führung ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. So kaufte ich mir auch hier ein Ticket (Vorteil Vienna Card) und nahm an einer ca. einstündigen Führung teil. Danach machte ich mich auf den Weg Richtung Volksgarten mit den Denkmälern an Mozart und Goethe.

Abendstimmung Donau

Auf dem Rückweg stieg ich nicht am Stadion aus sondern fuhr eine Station weiter bis zur Donau Marina und ging die wenigen Meter am Wasser entlang zum Hotel. Den Abend ließ ich hoteleigene Restaurant ausklingen. Es gab ein leckeres Gemüsecurry mit Basmati – Reis. Die Schiffe zogen auf der Donau fahrend an mir vorbei.
Während des Abendessens schmiedete ich Pläne für den nächsten Tag.

Tag 2

Nach dem Frühstück ging es ab Haltestelle Stadion mit Umstiegen am Praterstern und Schwedenplatz zur Haltestelle Schönbrunn.

Unesco Weltkulture Schloss Schönbrunn und Park

Vorab hatte ich mir bereits die Eintrittskarte Classic Pass gekauft.
Der Classic Pass:

  • Grand Tour durch das Schloß Schönbrunn mit Audio Guide
  • Kronprinzengarten
  • Irrgarten & Labyrinth
  • Gloriette Aussichtsterrasse
  • Orangeriegarten

Im Schloss darf man leider keine Fotos machen. Das Schloss kann barrierefrei besichtigt werden. Nach der Audio Guide Tour durch das Schloss kaufte ich mir das eine oder andere Andenken. Danach ging es durch den Orangeriegarten und den Kronprinzengarten durch den Schlosspark hinauf zur Gloriette. Dort genoss ich den Ausblick über die Stadt Wien. Wieder an der Haltestelle Schönbrunn angekommen nahm ich die U-Bahn bis Karlplatz und stieg dann in die U2 bis MQ (Museumsquartier).

MQ – Eiscafe Veganista – Spanische Hofreitschule

Ich schlenderte durch die unterschiedlichen Innenhöfe des MQ. Wenn ich nochmals in Wien bin werde ich mir die Museen ansehen. Weiter ging es in die Neustiftgasse zur Hausnummer 23. Zeit für ein Eis bei Veganista (eine Stufe um ins Geschäft zu kommen – Mitarbeiter bringen das Eis auch nach draußen auf die Terrasse) und einer kurzen Pause. Von dort aus ging es Richtung Hofburg genauer gesagt Richtung  Spanische Hofreitschule. Zufällig fing wenige Minuten nach meinem Eintreffen dort eine Führung statt und an dieser nahm ich kurzfristig teil. Es wurde alles rund um den Lipizzaner erklärt und vorgestellt, die Stahlungen, die Zeugkammer sowie Winter- und Sommerreithalle.

Zuckerlwerkstatt – Cafe Central  – Palais Ferstel

Nach der Führung ist vor der Kostprobe und so kehrte ich in der Herrengasse bei der Zuckerlwerkstatt ein. Gerade lief eine Vorstellung wie die leckeren Zuckerl gemacht werden mit anschließender Verkostung (eine Stufe um ins Geschäft zu kommen) . Unweit der Zuckerlwerkstatt befindet sich das Café Central. Dort machte ich eine kleine Pause auf der Terrasse um anschließend im Palais Ferstel noch ein wenig zu shoppen.  Das Palais Ferstel ist barrierefrei.

Zwei Tage Wien – ein gutes Programm.

Viel Spaß beim Nachreisen – ich komme wieder – schöne Stadt an der Donau


Ganz herzlich möchte ich mich bei Anke von  #daheimistlangweilig – Wien und die ganze Welt für Ihre wertvollen Stadt Tipps bedanken. Einfach klasse!

8 Kommentare auch kommentieren

  1. Ach ich liebe Wien! Das nächste Mal wenn ich dort bin muss ich mir unbedingt auch mal die spanische Hofreitschule ansehen!
    Auch das Eiscafé Veganista kannte ich noch nicht. Vielen Dank für den Tipp!
    Lg Miriam

  2. ina sagt:

    Danke für die Infos und die schönen Bilder! Nach Wien möchte ich auch mal, bisher bin ich immer nur durchgefahren.

    Lg aus Norwegen
    Ina

  3. Gudrun sagt:

    Beim nächsten Wienbesuch bei mir melden, ich zeige Dir noch wo man das beste Schnitzel isst und das eine oder andere Kaffeehaus! Liebe Grüße aus Wien!

    1. Ahoi sagt:

      Ei Ei wird gemacht 😉 Vielen Dank Gudrun

  4. Ein sehr schöner Beitrag zu einer tollen Stadt. Da hast du ein paar sehr schöne Tipps. Die Zuckerlwerkstatt zum Beispiel kannte ich noch nicht 🙂
    liebe Grüße
    Ines

  5. selda eigler sagt:

    Ja, Wien steht schon seit langem auf meiner Liste. Schloss Schönbrunn zu besichtigen wäre schon toll. Und Zuckerl in der Zuckerwerkstatt zu kosten hätte ich auch nichts dagegen.
    Liebe Grüße, Selda

  6. Kay sagt:

    Schön zu lesen, dass du eine tolle Zeit in Wien hattest!
    Auch wenn es nicht gerade meine Lieblingsstadt hier in Österreich ist, gebe ich zu, dass es schöne Plätze dort gibt und du hast einige davon entdeckt 😉 In Sachen Barrierefreiheit lässt Wien aber an vielen Stellen noch zu Wünschen übrig, was ich selbst auch jedes Mal wieder erleben darf, wenn ich beruflich mit meinen KlientInnen dort unterwegs bin :/

    Liebe Grüße, Kay.
    http://www.twistheadcats.com

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