Zwischen Inselträumen, Genussmomenten und grenzenlosem Reisen
2026 wird ein Jahr des bewussten Reisens. Ein Jahr, das mich einlädt, Orte tiefer zu erleben – ihre Farben, Gerüche und Stimmen in mich aufzunehmen. Ich will die Welt nicht im Vorbeigehen sehen, sondern im Herz behalten. Reise für Reise, Insel für Insel, Jahreszeit für Jahreszeit. Ich lade dich auf eine Reise um die Welt ein. Los geht’s….
Frühling – Das Erwachen in Lissabon, Barcelona und auf der Insel São Miguel
Lissabon: Ein Meer aus Licht und Sehnsucht
Ich beginne in Lissabon, wo sich der Atlantik wie eine große, schimmernde Versprechung zu meinen Füßen ausbreitet. Früh am Morgen sitze ich im Viertel Alfama auf einer kleinen Terrasse, trinke Galão und lausche dem Fado, der aus einer offenen Tür weht.
Lissabon hat einen eigenen Rhythmus – gemächlich, melancholisch und doch voller Leben. Ich spaziere über die Hügel, rolle durch kopfsteingepflasterte Gassen, mal mit, mal ohne Begleitung. Barrierefreies Reisen ist hier nicht immer selbstverständlich, doch neue Straßenbahnen, angepasste Aufzüge und die Rampen in Museen zeigen, dass die Stadt wächst – sanft und mit Herz.
Am Abend färbt sich die Stadt gold. Die Sonne taucht die Brücken in bernsteinfarbenes Licht, und ich genieße gebratene Sardinen mit Limette, während Möwen über dem Tejo kreisen.
Barcelona: Farben, Formen und Lebensfreude
Von der melancholischen Ruhe Lissabons zieht es mich nach Barcelona, in eine Stadt, die pulsiert vor Kreativität. Gaudís Architektur scheint zu tanzen, jedes Mosaik erzählt eine Geschichte.
Ich stehe im Park Güell, die barrierefreien Wege führen mich bis zu einer steinernen Bank mit Blick über die Stadt. Unten funkelt das Meer, und ein Straßenmusiker spielt leise Jazz. In Barcelona spüre ich diese spezielle Energie – sie steckt in der Luft, den Menschen, dem Duft nach Tapas und Orangenblüten.
Abends, wenn ich durch das Gotische Viertel rolle, reflektieren Laternen das Kopfsteinpflaster wie Glitzerstaub. Mein Herz schlägt im Rhythmus der Stadt.
São Miguel, Azoren: Inselurlaub im Garten des Atlantiks
Der Flug auf die Azoren fühlt sich an, als würde ich in einen Traum reisen. São Miguel empfängt mich mit Nebel, Farnen und dem endlosen Blau des Ozeans. Die Insel duftet nach Erde und Meer.
In Furnas steige ich in ein geothermisches Becken, dampfend in der Morgensonne. Das Wasser schmiegt sich an meinen Körper, Spannungen lösen sich. São Miguel ist ein Paradies für nachhaltigen Tourismus – fast jede Unterkunft nutzt Sonnenenergie, und Wanderwege sind so gestaltet, dass sie auch für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich sind.
Ich fahre entlang der Sete Cidades, zwei Seen – einer grün, einer blau, getrennt durch Legende und Lichtspiel. In diesem Moment begreife ich: Frühling ist nicht nur ein Neubeginn der Natur, sondern auch meines eigenen Herzens.


Sommer – Sonne, Salz und Weite: Kreta, Mallorca, Amalfiküste & Norwegen
Kreta: Zwischen Olivenhainen und Geschichte
Kreta ist wild, stolz und voller Sonne. In den Bergen riecht es nach Thymian, am Meer nach Salz. Ich wohne in einem kleinen, nachhaltigen Gästehaus mit Blick auf das ägäische Blau.
Barrierefreie Zugänge führen bis ans Wasser, und die kretische Gastfreundschaft kennt ohnehin keine Grenzen. Ich wandere – oder besser: rolle – entlang alter Hohlwege, durch Dörfer, in denen Ziegen über die Straße spazieren.
Beim Abendessen stoße ich mit Raki an, und der Gastgeber erzählt mir von den Mythen der Insel, als wären Zeus und Ariadne gerade erst gestern hier gewesen.
Mallorca: Inselurlaub jenseits der Klischees
Mallorca überrascht mich jedes Mal. Ich meide die lauten Strände und suche die stillen – kleine Buchten bei Santanyí, versteckte Wege durch Olivenhaine, barrierearme Promenaden an der Nordküste.
Im Tramuntana-Gebirge begleite ich eine barrierefreie Wanderung: Der Duft nach Pinien, das Rauschen des Meeres unter den Serpentinen – all das ist Magie. Ich übernachte in einer Finca, die nach nachhaltigen Prinzipien arbeitet. Solarstrom, lokale Küche, Zero Waste.
Wenn am Abend die Sonne langsam hinter den Felsen versinkt, verstehe ich, warum Mallorca nicht nur ein Reiseziel, sondern ein Gefühl ist.


Amalfiküste, Insel Ischia und Insel Capri: Italienische Poesie zwischen Himmel und Meer
An der Amalfiküste scheinen die Dörfer an den Hängen zu kleben, als hielten sie sich gegenseitig fest. Ich fahre entlang der dramatischen Küstenstraße, die Kurven öffnen Blicke auf türkisfarbenes Wasser, Zitronenhaine, alte Kirchen.
In Ravello besuche ich einen Garten, der barrierefrei über Terrassen führt – eine Seltenheit in dieser Region. Zwischen majestätischen Zypressen und Marmorfiguren rieche ich Jasmin und Meer.
Beim Abendessen im kleinen Restaurant „Da Carmela“ höre ich das Klirren der Gläser, das Lachen der Familien und das Rauschen der Wellen – und spüre, wie die Leichtigkeit des Südens in mir ankommt.


Norwegen: Sommerlicht in den Fjorden
Nach so viel mediterranem Glanz zieht es mich in den Norden. Norwegen im Sommer ist ein anderes Licht, ein anderer Klang. Ich bin in Bergen, dann am Geirangerfjord – barrierefreie Lodges aus Holz, Weitblick bis ans Ende der Welt.
Das Wasser schimmert silbern, selbst nachts bleibt es hell. Ich atme die klare Luft, sehe Wasserfälle tanzen und Boote ziehen schweigend vorbei.
Norwegen ist ein Land für die Seele – unaufgeregt, ehrlich, tief. Hier lerne ich wieder, wie still Glück sein kann.


Herbst – Wein, Wind und Wärme: Bordeaux, Mosel, Andalusien & Insel Malta
Bordeaux: Der Duft von Herbst und Trauben
Der Herbst führt mich nach Frankreich, in die sanften Weinlandschaften von Bordeaux. Goldene Weinreben, schmale Landstraßen, barrierefreie Weingüter, die Besucher willkommen heißen.
Ich spüre den Duft vergorener Trauben in der Luft und verkoste Cabernet Sauvignon in einem alten Château, dessen Rampe dezent zwischen den Reben verschwindet. Bordeaux hat Stil – und eine tiefe Ruhe, die der Sommer nie kennt.

Moselregion & Trier: Geschichte und Genuss
Weiter nördlich führt mich mein Weg in die Moselregion – malerische Orte, Weinberge, Fachwerkhäuser. Trier begrüßt mich mit antiker Würde. Ich stehe vor der Porta Nigra, rolle über Kopfstein, aber was soll’s – Geschichte fühlt man hier unter den Rädern.
In einem kleinen Winzerhof in Bernkastel-Kues sitze ich am Fluss, trinke Federweißer und sehe, wie Nebel langsam vom Wasser aufsteigt. Der Moselherbst ist mild, golden und still.
Andalusien: Sonne, Flamenco und maurische Träume
Als der Oktober kommt, zieht es mich nach Süden. Andalusien glüht selbst im Herbst – Orange, Ocker, Gold. In Granada besuche ich die Alhambra, deren Gärten barrierefreie Wege bieten. Das Wasser plätschert in Brunnen, der Duft von Orangenblüten liegt in der Luft.
Ich fahre weiter nach Córdoba, wo die Sonne durch die Arkaden der Mezquita fällt – ein Lichtspiel aus Jahrhunderten. Andalusien ist nicht nur Geschichte, es ist Lebensfreude.
Insel Malta: Inselurlaub im milden Herbstlicht
Insel Malta empfängt mich mit Wind, Salz und Geschichten. Die Kalksteinfarben der Häuser glänzen im Abendlicht. Ich wohne in einem Eco-Hotel mit Meerblick und barrierefreiem Zugang zum Pool.
Auf Gozo, der kleinen Nachbarinsel, spaziere ich über Klippenpfade aus goldenem Sandstein, immer begleitet vom Rauschen des Meeres. Hier, am Mittelmeer, lasse ich mich treiben, ganz ohne Ziel.

Winter – Wärme, Licht und Kultur: Kanarische Inseln, Wien & Madeira
Kanarische Inseln: Ewiger Frühling im Atlantik
Im Dezember flüchte ich vor Frost und fahre auf die Kanaren. Teneriffa begrüßt mich mit Sonne, Palmen und den Düften tropischer Blumen. Der Teide ragt im Hintergrund, majestätisch und ruhig.
Barrierefreies Reisen ist hier selbstverständlich – promenaden, Rampen, Busse. Ich verbringe Tage im Nationalpark, tauche ein in die Artenvielfalt zwischen Vulkan und Meer. Nachhaltiger Tourismus funktioniert hier: Natur erleben, ohne sie zu belasten.
Am Abend sitze ich an der Playa de las Vistas, lausche den Wellen, der Sonne beim Untergehen und denke, wie schön Balance sein kann.




Wien: Kultur, Winterglanz und Kaffeehaus-Ruhe
Zwischen den Inseln und dem neuen Jahr zieht es mich nach Wien. Kaum eine Stadt kann Winterlicht so poetisch in Szene setzen. Ich flaniere barrierefrei über den Rathausplatz, rieche Maroni und Vanillekipferl und höre klassische Musik in der Luft.
In einem der alten Kaffeehäuser trinke ich Melange, schreibe Postkarten und sehe die Schneeflocken an den Fenstern tanzen. Wien ist Eleganz mit Seele – und zeigt, dass auch Großstädte Wärme schenken können.


Insel Madeira: Inselträume zum Jahresausklang
Zum Abschluss lande ich auf Insel Madeira. Die Insel schwebt wie ein grünes Schiff im Atlantik. Ich wohne oberhalb von Funchal, über Treppen, nein – über Rampen erreichbar. Der Garten duftet nach Passionsblume, das Meer nach Ewigkeit.
Ich fahre auf die Hochebene Paul da Serra, wo Nebel über den Farnen hängt. Dann weiter an die Küste, wo die Wellen an Lavasteine schlagen. Madeira ist ein Ort fürs Herz – mild, wild, lebendig.
Am letzten Abend sitze ich auf meinem Balkon, ein Glas Poncha in der Hand und sehe, wie das Jahr 2026 in einem Feuerwerk aus Lichtfarben endet.


Fazit – Ein Jahr voller Inselträume, Begegnungen und Bewusstsein
Wenn ich an meine Reisen 2026 denke, sehe ich nicht nur Orte – ich sehe Gefühle. Lissabon lehrte mich, langsamer zu gehen. Kreta zeigte mir, dass Herzlichkeit universell ist. Norwegen erinnerte mich an Stille, und Madeira daran, dass jeder Sonnenuntergang ein Anfang sein kann.
Nachhaltiger Tourismus bedeutet, den Moment zu ehren, statt ihn auszubeuten. Barrierefreies Reisen bedeutet, dass alle teilhaben dürfen – nicht irgendwann, sondern jetzt.
Die Geheimtipps der Inseln erinnern mich daran, dass Schönheit immer dort wächst, wo wir sie achtsam betrachten.
So schließt sich der Kreis des Jahres – und ein neues beginnt, vielleicht nicht auf der Karte, sondern im Herzen.
