Kreuzfahrtausflug Le Havre kulinarisch – Französische Impressionen

Ahoi und Moin Moin aus Le Havre

100% Barrierefreier Ausflug

Le Havre - Blick auf die Stadt
Le Havre – Blick auf die Stadt
Information zum Markt Ausflug
Information zum Markt Ausflug

Rossini Marktausflug mit Abendessen

In Le Havre nahm ich am Rossini Marktausflug mit Abendessen teil.
Der Ausflug war auf maximal 12 – 14 Gäste ausgerichtet.
Treffpunkt an Bord: Sitzecke vor dem GOURMET-RESTAURANT ROSSINI mit der Küchenchefin . Gemeinsam ging es dann vors Schiff zum obligatorischen Hafen Foto, weiter durch das Hafen Terminal und zur Fuß in Stadt.

Les Halles Centrales du Havre

Die morgendliche Spaziergang dauerte ca. 25 Minuten bis zu den Les Halles Centrales du Havre.

Les Halles Centrales du Havre - Markt Ausflug
Les Halles Centrales du Havre – Markt Ausflug

Von Vorspeise bis Dessert, von Gourmet zu Gourmet und das von morgens bis abends und sieben Tage die Woche. Insgesamt 22 Händler sind in den Les Halles Centrales du Havre vertreten. Obst und Gemüse, Fleisch, Fisch, BrotKäseButter und Kaffee wurden eingekauft. Die Markthallen gehören zum UNESCO Weltkulturerbe.

Obst und Gemüse

Fleisch, Fisch, BrotKäseButter und Kaffee

GOURMET-RESTAURANT ROSSINI

Aperitif

Lillet Wild Berry
Lillet Blanc ≈ Russian Wild Berry
Serviert auf Eis mit Limette

Menü

Variation von der Barbarie Ente
Creme Brûlée ≈ geräucherte Entenbrust
Carpaccio ≈ gebratene Entenbrust


Bouillabaise
Hummer ≈ Jakobmuschel ≈ Safran ≈ Tomate ≈ Fenchel


Marktfrischer Fisch
Ziegenfrischkäse Ravioli ≈ Sepia ≈ Rosmarin ≈ Aioli


Grünes Apfelsorbet
Calvados ≈ Apfelragout


Rosa gebratener Kalbsrücken
Kräuterkruste ≈ Trüffel ≈ wilder Spargel ≈ Patisson ≈ Rosenkohl ≈ Mais ≈ Radieschen


Variation von der Schokolade
Mousse ≈ Panna Cotta ≈  Eiscreme ≈ Pulver
 


Sorbet – Variation
Himbeeren ≈  Brombeeren

Vielen Dank an die Küche des GOURMET-RESTAURANT ROSSINI und meine netten Marktausflugsbegleiter.

Markt Menü - Französische Impressionen
Markt Menü – Französische Impressionen

Einen schönen Seetag verbringen

Was ist ein Seetag?

ein Leseplatz auf See - in der Hängematte über die Weltmeere
ein Leseplatz auf See – in der Hängematte über die Weltmeere

Ein Seetag ist ein Tag an dem in keinem Hafen angelegt wird. Das Schiff hat beispielsweise am Vorabend um 22 Uhr den Hafen verlassen und legt pünktlich am übernächsten Tag fest um 8 Uhr an der Pier. Kein Land ist möglicherweise in dieser Zeit in Sicht. Bis zum Horizont nur Wasser und blauer Himmel mit Sonnenschein und Schäfchenwolken.

Einen Seetag verbringen

An Seetagen lasse ich mich gerne von Kopf bis zu den Füßen im Body & Soul Spa oder Organic Spa massieren und anschließend relaxen in der Wellness Oase. Neben Massagen werden auch Maniküre oder Pediküre angeboten. Wer mag bzw. vor dem wohlverdienten Urlaub nicht mehr genügend Zeit hatte, kann beim Friseur einen neuen Hairstyle bekommen.

Alle Sportbegeisterten kommen im Fitnessstudio bei Training an Geräten oder in Kursen auf ihre Kosten.

An Seetagen kann auch nach Herzenslust geshoppt werden. Fast wie an Land – bloß mit dem kleinen Unterschied den Horizont immer sehen zu können und die Geschäfte sind etwas kleiner.

Gerne lese ich an Deck ein gutes Buch oder lausche einer Lesung eines Schifflektors. Eine Auswahl meiner „Unterwegs“ – Literatur findet ihr unter auf Reisen gelesen.
Eine kühle Abkühlung bietet einer der Pools an Oberdeck oder in der Wellnessoase.

Je nach Thema nehme ich gerne an dem einen oder anderen Workshop teil. Egal ob Kochkurs oder basteln im Blütenmeer oder Cocktails mixen – es macht immer riesig viel Spaß.
Eine neue Erfahrung war für mich der Sushi – Workshop. Hier findet ihr den Bericht.

Eine Kreuzfahrt Tradition nicht nur an Seetagen ist das Shuffle Board. Es ist beliebt bei jungen und älteren Passagieren.

Bei den Kunstinteressierten steht am Nachmittag die Kunstauktion auf dem Programm.
Bei meiner letzen Reise konnte der Gast bei einem sogenannten „Blind“ – Date mitbieten. Das „Blind“ – Date Bild steht auf einer Staffelei und ist mit einem Tuch abgedeckt. Der Bieter sieht nur die ungefähre Größe des Bildes – kennt Bild noch Künstler. Startpreis beim „Blind“ – Date Bild sind 10 Euro. Der/Die Meistbietende erhält den Zuschlag. Danach wird das Tuch gelüftet. Der Bieter und das Publikum lernen dann das Bild und den Künstler kennen.

Ich denke für jeden ist etwas dabei – langweilig wird es nur selten – ob alleine oder mit mehreren, ruhig oder aktiv. Seetage gehen auch wieder vorbei.

ganz entspannt lesen am Seetag
ganz entspannt lesen am Seetag

Dann heißt es Land in Sicht am nächsten Tag  und auf geht’s auf Landgang natürlich mit meiner Ausflugstasche.

Mein Kreuzfahrt- und Cruviduabenteurer Kollege hat ebenfalls einen interessanten Bericht zu seinen Seetag verfasst.

48 Stunden in Wien – fast barrierefrei

Donaumetropole Wien – Grüßt

Traveller’s Insight hat zur Blogparade aufgerufen: “Die perfekten 48 Stunden in…” – da bin ich natürlich dabei.

Anfang Mai war ich auf Entdeckungs- & Genusstour in der Donaumetropole Wien.
Was?? Ihr wundert euch jetzt bestimmt. Nicht auf Kreuzfahrt! Diesmal nicht, obwohl Wien „die“ Flusskreuzfahrt – Hauptstadt schlechthin ist.
Mit dem ersten Flugzeug des Tages startete ich im Morgen grauen in Richtung Wien. Du kannst meine perfekten 48 Stunden in Wien natürlich auch als Flusskreuzfahrt – Gast nachreisen. Viel Spaß  und viele schöne Entdeckungen! Los geht es….!

Willkommen in Wien – Tag 1

Am Flughafen Schwechat, auch Vienna Airport genannt, angekommen musste ich nur wenige Minuten am Gepäckband warten – es war noch früh am Morgen – und da kam mein Koffer auch schon. Weiter ging des zur Tourist-Info im Flughafengebäude (täglich 7–22 Uhr). Dort kaufte ich mir die rote Vienna Card inkl. 210 Vorteilen und Wiener Linien (ÖPNV – freie Fahrt mit U-Bahn, Tram und Bus).  Da der Flughafen sich außerhalb des Stadtgebietes von Wien befindet kaufte ich mir am Fahrkartenautomaten noch einen Fahrschein für 1,70 €. Mit der Schnellbahn 7 fuhr ich vom Flughafen Bahnhof bis zum Praterstern. Dort stieg ich um in die U2 Richtung Seestadt. Mit dem Gepäck nutze ich den Aufzug um die Plattformen zu überwinden. An der Haltestelle Stadion stieg ich aus und ging auf den Aufzug in Richtung Olympiapark zu. Am Ausgang war bereits mein gebuchtes Hotel ausgeschildert. Nach wenigen Minuten erreichte ich das Hotel. Ich checkte im Hilton Vienna Danube Waterfront ein und erkundete es direkt.

Flughafen Wien
Flughafen Wien

Vom Getreidespeicher zum Hotel

Erbaut wurde das Gebäude in den Jahren um 1911 herum u.a. von Karl Krepp.  Damals konnten dort auf acht Etagen verteilt 150.000 Zentner Getreide gelagert werden. 1986 wurde der Getreidespeicher zum Hotel umgebaut. Seit 2002 heißt es nun Hilton Vienna Danube Waterfront. Das Hotel verfügt über rund 380 Zimmer und Suiten. Das Hotel verfügt über einen großzügigen Spa Bereich mit Sauna, Whirlpool,Dampfbad und Solarium. Massage Termine kann man ganz unkompliziert an der Spa Rezeption vereinbaren. Vor allem nach einem langen Spaziergang entlang des Donau. Ebenso ein Fitness Center und einem Außenpool direkt an der Donau. Im Mai war der Außenpool bereits geöffnet und viele Gästen nutzen ihn.

Sightseeing Schifffahrt

Wieder zurück an der Haltestelle Stadion ging es nun einem Umstieg am Praterstern in die U1 zum Schwedenplatz. Als ich die Rolltreppe hochfuhr lag direkt gegenüber der Haltestelle Schwedenplatz das Gebäude der  DDSG Blue Danube Schiffahrt mit Ticketschalter. Ich musste nur noch die Kreuzung überqueren. Da ich recht früh unterwegs war konnte ich nach dem Kauf des Tickets ( Vorteil durch die Vienna Card) direkt an Bord der MS Wien gehen. Zwischen Ticketschalter und Schiff liegen allerdings ein paar Etagen – entweder den Aufzug nutzen oder die Treppe nehmen. Ich suchte mir ein gemütliches Plätzchen an Oberdeck und die Fahrt auf dem Donaukanal begann. Unterwegs hielt das Schiff an der Marina Wien und an der Reichsbrücke. Die Schifffahrt endete wieder am Schwedenplatz und dauerte gute 3,5 Stunden. Mit dem Rollstuhl kann man leider nicht an Oberdeck, da es über Treppen zu erreichen ist.

Sightseeing Innere Stadt

Ich überquerte die Kreuzung und machte mich auf den Weg in die Innere Stadt. Auf meinem Programm standen das Hard Rock Cafe, der Stephansdom, die Pestsäule, Graben, Kohlmarkt, die Hofburg streifte ich nur am Rande, da ich mich spontan dazu entschlossen hatte noch an einer Führung durch die Wiener Staatsoper teilzunehmen.  Die Führung ist auch für Rollstuhlfahrer geeignet. So kaufte ich mir auch hier ein Ticket (Vorteil Vienna Card) und nahm an einer ca. einstündigen Führung teil. Danach machte ich mich auf den Weg Richtung Volksgarten mit den Denkmälern an Mozart und Goethe.

Abendstimmung Donau

Auf dem Rückweg stieg ich nicht am Stadion aus sondern fuhr eine Station weiter bis zur Donau Marina und ging die wenigen Meter am Wasser entlang zum Hotel. Den Abend ließ ich hoteleigene Restaurant ausklingen. Es gab ein leckeres Gemüsecurry mit Basmati – Reis. Die Schiffe zogen auf der Donau fahrend an mir vorbei.
Während des Abendessens schmiedete ich Pläne für den nächsten Tag.

Tag 2

Nach dem Frühstück ging es ab Haltestelle Stadion mit Umstiegen am Praterstern und Schwedenplatz zur Haltestelle Schönbrunn.

Unesco Weltkulture Schloss Schönbrunn und Park

Vorab hatte ich mir bereits die Eintrittskarte Grand Tour gekauft.
Der Classic Pass:

  • Grand Tour durch das Schloß Schönbrunn mit Audio Guide
  • Kronprinzengarten
  • Irrgarten & Labyrinth
  • Gloriette Aussichtsterrasse
  • Orangeriegarten

Im Schloss darf man leider keine Fotos machen. Das Schloss kann barrierefrei besichtigt werden. Nach der Audio Guide Tour durch das Schloss kaufte ich mir das eine oder andere Andenken. Danach ging es durch den Orangeriegarten und den Kronprinzengarten durch den Schlosspark hinauf zur Gloriette. Dort genoss ich den Ausblick über die Stadt Wien. Wieder an der Haltestelle Schönbrunn angekommen nahm ich die U-Bahn bis Karlplatz und stieg dann in die U2 bis MQ (Museumsquartier).

MQ – Eiscafe Veganista – Spanische Hofreitschule

Ich schlenderte durch die unterschiedlichen Innenhöfe des MQ. Wenn ich nochmals in Wien bin werde ich mir die Museen ansehen. Weiter ging es in die Neustiftgasse zur Hausnummer 23. Zeit für ein Eis bei Veganista (eine Stufe um ins Geschäft zu kommen – Mitarbeiter bringen das Eis auch nach draußen auf die Terrasse) und einer kurzen Pause. Von dort aus ging es Richtung Hofburg genauer gesagt Richtung  Spanische Hofreitschule. Zufällig fing wenige Minuten nach meinem Eintreffen dort eine Führung statt und an dieser nahm ich kurzfristig teil. Es wurde alles rund um den Lipizzaner erklärt und vorgestellt, die Stahlungen, die Zeugkammer sowie Winter- und Sommerreithalle.

Zuckerlwerkstatt – Cafe Central  – Palais Ferstel

Nach der Führung ist vor der Kostprobe und so kehrte ich in der Herrengasse bei der Zuckerlwerkstatt ein. Gerade lief eine Vorstellung wie die leckeren Zuckerl gemacht werden mit anschließender Verkostung (eine Stufe um ins Geschäft zu kommen) . Unweit der Zuckerlwerkstatt befindet sich das Café Central. Dort machte ich eine kleine Pause auf der Terrasse um anschließend im Palais Ferstel noch ein wenig zu shoppen.  Das Palais Ferstel ist barrierefrei.

Zwei Tage Wien – ein gutes Programm.

Viel Spaß beim Nachreisen – ich komme wieder – schöne Stadt an der Donau


Ganz herzlich möchte ich mich bei Anke von  #daheimistlangweilig – Wien und die ganze Welt für Ihre wertvollen Stadt Tipps bedanken. Einfach klasse!